Meine täglichen 15 Minuten Wutbürgerdasein

Heute morgen war ich direkt beim Erwachen gut drauf. Zum einen habe ich mich in langsamen Wellen darüber aufgeregt, dass die Bundesarbeitsagentur jetzt Drogentests an ALG2 Beziehern…einführen möchte. Testen möchte? Ja wie schreibt man das denn? Vor meinem geistigen Auge sitzen dann da also die ohnehin schon sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter der ARGE und beurteilen, wer vielleicht ein Drogi ist oder nicht?

Finde ich prima. Quatsch. So ein Sacharbeiter ist ja auch genau der richtige für so was. Jahrelanges, fundiertes Wissen in Psychologie sowie Pharmakologie pflastern seinen Weg…..Määääp. Ich habe auf den Phantasie-Aus Button gedrückt.

Die bei der Arbeitsagentur sind ja nicht mal gut darin, den Leuten Arbeit zu beschaffen. Die sollen das beurteilen von Sucht oder nicht Sucht doch bitte anderen überlassen. Das geht mir ein bisschen zu weit. Außerdem: Persönlichkeitsrechte und so.

Richtig cool aufregen konnte ich mich dann darüber, dass eine verzweifelte Mutter im Kölner Nettwerk fragte, ob es „normal“ sei, dass ein Zettelchen mit „Fritz ist krank“ heute 5 Euro kostet. Leider Gottes ist es wohl normal, auch wenn ich es mehr als gesellschaftlich verwerflich finde. So ist es wohl wirklich. Die Kinderärzte dürfen das. Sollen das. Die Preise variieren zwischen 1 Euro und 5 Euro. Nun, also, Moment mal. Kinder, ich habe keine, aber ich weiß: Die sind öfter krank. Aber wo ist das Problem, mag man sich jetzt gerade frage? Warum der Adrenalinauswurf am frühen Tage? Also, ein großer Teil der Kölner Schulen ist wohl auf die Idee gekommen, dass Eltern jetzt nicht mehr selber entscheiden dürfen, ob das Kind krank ist oder nicht. Der geschriebene Zettel von Mama „Fritz erbricht seit 22 Uhr in regelmäßigen Abständen und kommt daher nicht zur Schule“ ist nichts mehr wert. Nun also das „Attest“. Und nun steht die Mama unter Zugzwang. Weil man ihr abspricht, ihr Kind einschätzen zu können, muss sie zum Arzt. Und im Ernstfall 5 Euro zahlen. Muuuuuuh. Machte es da in mir. Muuuuuuuh. Brodel, brodel.

Soziale Ungerechtigkeit. Habe das mal am Beispiel einer sehr guten Freundin mit ihren fünf wunderbaren Kindern hoch gerechnet. Kind Eins startet Samstag mit Brechdurchfall. Bis Freitag der Folgewoche waren alle Kids startbereit für eine Krankheitsbeteiligung. Kostet am Ende der Woche dann also gut 25 Euro. Sind am Montag darauf alle immer noch krank, neues Attest. Wieder 25 Euro. Und so weiter.  Da musste ich mich doch mal richtig ordentlich aufregen. So eine scheiße. Ihr Gesetzlichen Krankenkassen. Ich finde das eine sehr teure Belastung für die Familien.

Das ist ein meist von irgendeinem Hustensaftproduzenten vorgedrucktes Formular. Erst Fritzchens Namen drauf und dann kann man ein Kreuz machen. „Kann die Schule nicht besuchen“ oder „Kann nicht am Sport teilnehmen“. Zack, Stempel drauf. 5 Euro. Im Ernst jetzt? Find ich kacke. Jefällt mir nicht.

Ein sehr guter Text, der sich auch mit der Bevormundung und der Einschränkung der Rechte von ALG2 Empfängern auseinandersetzt, ist dieser hier. Erschienen beim Freitag.

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Wieviel Westerwave erträgt ein Land?

Jagd auf Hartz IV Empfänger. Guido Westerwelles neues Ding: Gegen den Sozialstaat. Klientelpolitik wie sie im Buche steht.

Okay, okay, die Jagd nimmt kein Ende. Ich habe jetzt ein paar Tage drauf gewartet, dass Westerwelle umfällt und der Springer Konzern sich einem anderen Thema zuwendet. Aber, Pustekuchen. Heute ganz fett als Schlagzeile: “Bin ich dumm wenn ich noch arbeite”. Die Bild fantasiert wieder von knapp 1600 Euro netto, die angeblich eine Familie “auf HartzIV” bekommt. Egal wie ich das rechne, ich komm da nicht hin mit den Sätzen die man bekommt. Wieder einmal giesst die Bild Öl ins Feuer. Als Klickleiste gibt es “Hartz IV Sprüche”. Irgendwie geht es mir immer noch nicht in den Kopf rein, warum die BILD seit nun drei oder vier Wochen behauptet, man bekommt so tierisch viel Geld, wenn man auf Transferleistungen aus dem SGBII angewiesen ist. Klar, von 345 Euro, von denen man Strom und stellenweise noch anteilig die Miete zahlen muss, weil die ARGE sich weigert die reale Miete zu übernehmen, kann man leben wie ein Kaiser. In etwa einen halben Tag lang.

Ich habe dann mal geschaut, was man nun halt so bekommt. Also, man bekommt einen Regelsatz von 347 Euro, sowie die angemessene Miete. Beispiel anhand der Stadt Köln: Angemessen sind 40 qm, angemessen sind 6,80 pro Quadratmeter, also bekommt man 272 Euro. Juhu! Damit kann man aber die realen Mieten nicht zahlen. Aber egal, die BILD wettert mit Guido Westerwelle gemeinsam weiter. Was solls. Nutzen wir doch die Unwissenheit aus. Zetteln wir doch einen Sozialen Bürgerkrieg an. Wirklich großartig!

Und ist es nicht einfach so, dass die von Guido Westerwelle so gern als Beispiel genannte Kellnerin, besser einen höheren Lohn bekommen sollte, als das man nun Äpfel mit Birnen vergleicht? Guido schreit: Arbeit soll sich wieder lohnen! Aber nach unten tritt er und unterstellt über sechs Millionen Menschen die mit Transferleistungen leben müssen absolute Faulheit und Verweigerungshaltung. Außerdem meint er auch noch, es sei “dekadent” wenn man von 345 Euro im Monat lebt. Ist diesem Mann vielleicht mal in den Sinn gekommen, dass er auch von Steuergeldern lebt, da er noch nie einem “normalen Job” nachgegangen ist? Er lebt seitjeher von Staatsbezügen und lümmelt auf den Sitzen im Bundestag rum. Bravo, Guido.  Das ist wirklich eine Leistung.

Guido Westerwelle hat sie ja prinzipiell sowieso nicht mehr alle, aber jetzt ist er ja nicht mehr zu halten. In der zweiten Woche prügelt er auf gut sieben Millionen Menschen ein, von denen sicher die Hälfte sofort morgen arbeiten gehen würde, wenn es die Arbeit zu einem fairen Lohn wirklich geben würde. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, oder? Hat einer dem Guido mal gesagt, dass es gar nicht genug Arbeitsplätze für alle gibt?

Die Süddeutsche fragt sich inzwischen auch zum zweiten Mal, was eigentlich geht. Die unsichtbare Verknüpfung zwischen Guidos Brandreden und den immer heftiger werdenen Schlagzeilen der Springer Journalisten ist auch denen bereits aufgefallen.

Aber es geht natürlich noch weiter. Neben der Brandrodung in Sachen Sozialstaat fantasiert Guido im Schatten des politischen Aschermittwochs schön weiter. Er haut wieder auf die Linken und behauptet, er spreche nur die Wahrheit aus. Alle, ja alle Politiker würden so denken. Schön zu lesen hier, bei Spiegel Online.

In der Zeit geht es noch ein Stückchen schlimmer. Guido Westerwelle schmeisst sich da wieder als Retter des ganzen Volkes in den Kampf. Und: Das Volk wolle die Wahrheit hören.

Eigentlich wollte ich gar nichts mehr zu dem Thema schreiben. Als das Bundesverfassungsgericht das Urteil bekannt gab, dachte ich, okay, jetzt ändert sich ein bisschen. Mir war aber direkt klar, einfacher wird es für alle Menschen, die dringend nach Arbeit suchen und keine finden, nicht.

Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass Guido Westerwelle so total ausflippt und Brandstifter spielt. Macht man sich einmal die Mühe und beginnt in den Foren und Kommentarfunktionen zu lesen, sieht man, dass seine Brandstiftung Früchte trägt. Seine gezielten Fehlinfos, verteilt über die Bild, zeigen Wirkung. Die Arbeiterklasse erhebt sich gegen die alten Kollegen.

Wie das noch enden wird? Pfffft. Wir beobachten das mal weiter.

Quantcast

Ansehtipp.

Gestern lief eine sehr gut gemachte Doku über den ehemaligen Ehrenamtlichen Ombudsmann der ARGE Duisburg. Mehrere erschütternde Fälle aus dem ganz gemeinen ARGE Alltag wurden hier unter die Lupe genommen – immer war die ARGE im Unrecht. Highlights: Stotternde Pressesprecherin der ARGE Duisburg sowie ein unmenschlich wirkender Leiter der ARGE Dusiburg. Am Ende „schmeißt“ der Leiter den Ehrenamtlichen „raus“. Obwohl der nie angestellt war, sagt er Leiter der ARGE, habe er sich so zu verhalten wie ein Angsteller.

Herr Schoch, der geschasste Helfer der gebeutelten HartzIV Empfänger ist wirklich nur zu loben. Unbedingt anschauen.

Donnerstag, 03. September 2009, 14.15 – 15.00 Uhr (Wdh.)

Weitere Infos beim WDR.

http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2009/0831/index.jsp

Oder in fünf Teilen hier….

http://www.youtube.com/watch?v=AopHU5J4y04&feature=PlayList&p=8808E45BAC372489&index=0

Guten Tag, hier spricht Frau Müller-Lüdenscheid von der ARGE

So ein Tag im Leben ohne Arbeit aber mit dem Wunsch nach Arbeit ist nicht immer eine leichte Klamotte. Man steht ziemlich früh auf – man will ja nicht aus dem  Rhythmus kommen. Man will ja nicht verwahrlosen. Man will ja quasi aus dem Stand heraus direkt besser morgen als übermorgen einen Job annehmen, alles kein Problem. Wir sind eigentlich die, die dauerhaft am Start knien aber der Startschuss kommt nicht. Oder wir sind Opfer lächerlicher Fehlstarts. Man beginnt also früh den Tag, schaut nach Stellen, schreibt Bewerbungen und endet dann irgendwann in der ersten Leere des Tages. Manchmal hilft dann nur Sozialporno a la „Deutschland Deine Teenies“ um sich zu beweisen, dass man hoch qualifiziert, total kreativ, wie ein Wal auf einer Sandbank gelandet ist. Hoffentlich kommt bald Greenpeace und schubst einen ins Meer zurück.

Nebenbei kämpfe ich einen lustigen Kampf mit der ARGE. Inzwischen bin ich vom Arbeitsamt beim bösen Hartz IV gelandet. Das ist ein ganz anderes Kaliber. Durch eine glückliche Fügung landete ich bei der ARGE Köln Porz und dort tobt der Kampf der sozialen Meute. Da haben die Mitarbeiter Sicherheitsknöpfe unterm Tisch und ich habe jedes Mal etwas Angst wenn ich dahin muss.

Bevor ich meine Ausbildung zur PR – Referentin mit Hilfe des Arbeitsamtes machte, hatte ich einen super netten Sachbearbeiter, der mir bei allem half. Er erstattete mir die Fahrtkosten zu Gesprächen, er gab mir Gutscheine für Arbeitgeber mit, er bot mir ein Darlehen für einen Führerschein ein, er erstattete mir meine Bewerbungkosten.

Jetzt ist alles anders. Frau Müller-Lüdenscheid ist jetzt am Drücker. Plötzlich wechselte also meine Betreuung und seitdem geht nix mehr. Bewerbungskosten übernehmen? Gibt es nicht.  Schreibe ich ihr eine Woche vor einem Bewerbungsgespräch, ich habe ein Gespräch und hätte gerne den Formbogen für die Erstattung der Kosten, dann kommt zwei Wochen später ein Anruf. „Ja, sie haben mir das ja vor einer Woche geschickt und da war ich halt nicht da und die Vertretung hat nicht geklappt, also auf jeden Fall geht das so nicht“. Früher reichte die Meldung „Gespräch“ beim Amt, dann erhielt man einen Bogen welcher der eventuelle Arbeitgeber gegenzeichnen musste, nach dem Gespräch. Dann bekam man das Geld vom Amt zurück. Es ist schon schlimm genug, nach einem Bewerbungsgespräch einen seitenlangen Antrag der Bundesagentur für Arbeit über den Tisch zu schieben und zu sagen „Hier, können se mal?“. Frau Müller-Lüdenscheid sagt jetzt geht so nicht mehr. Sie will nun schriftlich per Briefpost vorher die Ansage des Gesprächpartners das nix übernommen wird. Ich war ganz perplex. Briefpost. Ich versuchte ihr zu erklären, dass vieles per Anruf läuft und dann vielleicht noch einmal per E-Mail. Nein, geht aber nicht anders. Entweder schriftliche Erklärung des Arbeitgebers per BRIEFPOST oder keine Kohle. Ich habe dann gesagt, ich verzichte dann in vielen Fällen auf das Geld. Frau Müller-Lüdenscheid ist sowieso ganz super. Die hat keine Lust. Ich weiß nicht, ob sie keine Lust auf mich hat, oder auf ihren Job. Keine Frage, es gibt sicher schöneres als 300 Fälle bei der ARGE Porz zu betreuen. Seltsam ist aber, seitdem ich Frau Müller- Lüdenscheid habe, habe ich nur Pflichen. Keine Rechte.

Briefpost. Ich habe ihr mal versucht zu erklären, wie lange das dann dauert und das es nicht geht. Sie will das aber so. Briefpost. „Hallo, sie haben mich ja heute per E-Mail zum Vorstellungsgespräch eingeladen, ich brauche das schriftlich per POST“. Dann dauert es mindestens zwei Werktage bis das bei mir ist, dann nochmal einen bis Frau Müller-Lüdenscheid den hat. Und die braucht dann noch mal eine Woche um das Formular zu schicken. Da ist das Gespräch längst gelaufen. Das versteht Frau Müller-Lüdenscheid nicht. Sie versteht auch nicht, dass Arbeitgeber sogar manchmal einfach Dienstags anrufen, das man Donnerstags kommen soll. Oder gar noch am selben Tag. Da soll mal noch einer per Briefpost was hin und her jagen. Das ist absolut unrealistisch und eine Ansicht von anno dazumal.

Nun die Pflichten. Ich darf die Stadt nicht mehr verlassen, hat sie mir neulich mal gesagt. Wenn, dann mit abmelden. Hab ich dann auch mal gemacht, als ich ne Woche aufs Land zu meinen Eltern bin. Per E-Mail, wir leben schließlich in 2009. Da rief sie dann an. Das geht so aber nicht. Das geht nur persönlich. Weil E-Mail schreiben kann man ja von überall. Und anrufen auch. Ich frage sie dann, ob ich dann vorbeikommen soll wenn ich wieder da bin. Nee, da sei sie nicht da. Ich sollte die Kollegen dann anrufen. Das geht zwar auch von überall, aber egal. An jenem Tag ging niemand ans Telefon und Frau Müller Lüdenscheid war erst Tage später wieder da, ich hatte ihr aber vorsorglich ein Protokoll meiner 230 Anrufversuche bei der ARGE übermittelt.

Dann wollte ich die Übernahme der Bewerbungen, die per Post gehen. Hat sie mir auch verweigert. Geht einfach nicht. Ist einfach nicht. Dann habe ich sie darauf festgenagelt, was mit weiteren Bildungmaßnahmen ist, da die Bundesregierung ja damit in der Öffentlichkeit hausiere. Während der Krise mehr Bildung damit hinterher alle schischi schön auf dem neuesten Stand sind. Gibt es auch nicht. Kein Geld da. Alles gestoppt.Im Übrigen zum Thema Bewerbungskosten: Jeder andere bekommt fünf Euro pro Bewerbung. Ich bekomme nix. Weil Frau Müller-Lüdenscheid keine Lust hat.

Ich habe Frau Müller-Lüdenscheid dann mal gesagt, dass es doch ziemlich blöde ist mich dazu zu zwingen, den ganzen lieben Tag nur zu Hause zu sitzen. Mich in Bewerbungen eher zu blockieren als zu fördern. Mir kein Praktikum, keine gemeinnützige Arbeit oder weitere Bildung zu genehmigen. Im Gegenzug aber eine Quote von 15 Bewerbungen zu fordern. Bei der aktuellen Situation.  Zur Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. So heißt das bei denen. Das ist ihr aber alles egal. Sie hat ihre eigenen Regeln. Erlaubt die ARGE in Essen einer Kollegin zum Beispiel ein Praktikum, damit die den Fängen des Alltages entfliehen kann, dann sagt Frau Müller-Lüdenscheid mir, dass sei nicht möglich. Ebenso mit den Bewerberkosten und anderen Dingen. Wie zum Beispiel dem Gutschein für Lohnnebenkostenübernahme. Den Fördercheck, wie sie ihn auf dem Amt nennen. Ich kenne vier Leute, die den bekommen haben, ich hatte den sogar selber schon mal. Aber das war vor der Ausbildung und währenddessen ist der abgelaufen. Jetzt wollte ich einen neuen. Nee, sagte Frau Müller-Lüdenscheid, den gibt es nicht. Den bekommt man nur, wenn der Arbeitgeber einen einarbeiten muss und dafür eine Kraft für mindestens ein halbes Jahr zur Seite stellen muss.  Und dass muss der dann schriftlich beweisen.Das war mir völlig neu.

Das Sachbearbeiter vom Amt auch nett sein können, weiß ich durch andere. Ich habe Freunde, die in ähnlicher Situation verweilen, die bekommen die Fahrten ohne wenn und aber bezahlt. Es gibt sogar Glückspilze da hat die ARGE sogar die Bahncard übernommen um generell die Fahrtkosten zu reduzieren. Habe ich Frau Müller-Lüdenscheid auch gesagt. Da hat sie mich als Lügnerin hingestellt. Das war auch sehr, sehr schön.

Ich habe also von der ARGE, außer Überprüfungen meines Wohnstandards durch Sozialfahnder und mehreren Kontenchecks pro Jahr und Abgleiche meiner Sozialdaten und Befragungen meiner Nachbarn, nix zu erwarten. Ich habe in dem 1,5 Jahren außerdem nicht mal ein Stellenangebot über die Agentur für Arbeit erhalten.

Am Mittwoch letzter Woche  schrieb ich ihr eine Mail mit einigen Fragen. Gestern klingelt dann das Telefon. „Müller-Lüdenscheid von der ARGE hier, ich war im Urlaub und wollte mal fragen ob sich das schon erledigt hat hier“. Ich so: „Ach, wissen sie, ich habe mich inzwischen selber im Internet informiert“. „Ja tun sie mir doch demnächst einfach den Gefallen und melden sich nicht mehr mit sowas. Wissen Sie, das sind jedes mal zehn bis fünfzehn Minuten Arbeit für mich“.

(c) rose