Meine täglichen 15 Minuten Wutbürgerdasein

Heute morgen war ich direkt beim Erwachen gut drauf. Zum einen habe ich mich in langsamen Wellen darüber aufgeregt, dass die Bundesarbeitsagentur jetzt Drogentests an ALG2 Beziehern…einführen möchte. Testen möchte? Ja wie schreibt man das denn? Vor meinem geistigen Auge sitzen dann da also die ohnehin schon sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter der ARGE und beurteilen, wer vielleicht ein Drogi ist oder nicht?

Finde ich prima. Quatsch. So ein Sacharbeiter ist ja auch genau der richtige für so was. Jahrelanges, fundiertes Wissen in Psychologie sowie Pharmakologie pflastern seinen Weg…..Määääp. Ich habe auf den Phantasie-Aus Button gedrückt.

Die bei der Arbeitsagentur sind ja nicht mal gut darin, den Leuten Arbeit zu beschaffen. Die sollen das beurteilen von Sucht oder nicht Sucht doch bitte anderen überlassen. Das geht mir ein bisschen zu weit. Außerdem: Persönlichkeitsrechte und so.

Richtig cool aufregen konnte ich mich dann darüber, dass eine verzweifelte Mutter im Kölner Nettwerk fragte, ob es „normal“ sei, dass ein Zettelchen mit „Fritz ist krank“ heute 5 Euro kostet. Leider Gottes ist es wohl normal, auch wenn ich es mehr als gesellschaftlich verwerflich finde. So ist es wohl wirklich. Die Kinderärzte dürfen das. Sollen das. Die Preise variieren zwischen 1 Euro und 5 Euro. Nun, also, Moment mal. Kinder, ich habe keine, aber ich weiß: Die sind öfter krank. Aber wo ist das Problem, mag man sich jetzt gerade frage? Warum der Adrenalinauswurf am frühen Tage? Also, ein großer Teil der Kölner Schulen ist wohl auf die Idee gekommen, dass Eltern jetzt nicht mehr selber entscheiden dürfen, ob das Kind krank ist oder nicht. Der geschriebene Zettel von Mama „Fritz erbricht seit 22 Uhr in regelmäßigen Abständen und kommt daher nicht zur Schule“ ist nichts mehr wert. Nun also das „Attest“. Und nun steht die Mama unter Zugzwang. Weil man ihr abspricht, ihr Kind einschätzen zu können, muss sie zum Arzt. Und im Ernstfall 5 Euro zahlen. Muuuuuuh. Machte es da in mir. Muuuuuuuh. Brodel, brodel.

Soziale Ungerechtigkeit. Habe das mal am Beispiel einer sehr guten Freundin mit ihren fünf wunderbaren Kindern hoch gerechnet. Kind Eins startet Samstag mit Brechdurchfall. Bis Freitag der Folgewoche waren alle Kids startbereit für eine Krankheitsbeteiligung. Kostet am Ende der Woche dann also gut 25 Euro. Sind am Montag darauf alle immer noch krank, neues Attest. Wieder 25 Euro. Und so weiter.  Da musste ich mich doch mal richtig ordentlich aufregen. So eine scheiße. Ihr Gesetzlichen Krankenkassen. Ich finde das eine sehr teure Belastung für die Familien.

Das ist ein meist von irgendeinem Hustensaftproduzenten vorgedrucktes Formular. Erst Fritzchens Namen drauf und dann kann man ein Kreuz machen. „Kann die Schule nicht besuchen“ oder „Kann nicht am Sport teilnehmen“. Zack, Stempel drauf. 5 Euro. Im Ernst jetzt? Find ich kacke. Jefällt mir nicht.

Ein sehr guter Text, der sich auch mit der Bevormundung und der Einschränkung der Rechte von ALG2 Empfängern auseinandersetzt, ist dieser hier. Erschienen beim Freitag.

What the fuck…Öhm…Riot. Wir brauchen Inhalte (…)

1379652_10202254650198347_515690837_nAch, Demokratie. Demokratie, Du bist so eine schöne Idee. Wie aber schon Rainald Grebe zu singen wusste, bist Du auch unheimlich uneffektiv. Daher wirst Du immer da im Keim erstickt, wo man dich testen will. Gestern hatten wir das mal probiert, mit dieser Demokratie.

Offiziell als Beschwerdeführerin trabte ich zur Institutsleitung.  Mit schön vorbereiteten Sprechkarten mit Notizen, so Manager-Style. Ich bat um mehr Realitätsnahe Inhalte für den Kurs. Warum? Weil ich es eine Schande finde, dass dort zwanzig bestens qualifizierten Menschen Mist aufgetischt wird. Auslaufende Infos werden dort als Unterrichtsinhalte vermittelt. Auf Rechnern aus den Neunzigern, mit in der Zukunft auslaufenden Windows Lizenzen. Es ist ein Fest, ein Grafikprogramm wie Adobe Indesign auf so einer Möhre aus der Computer Steinzeit zu starten. Nämlich gefühlt gar nicht. 20 Minuten braucht das Progrämmsche, bis es „bedienbar“ ist. Zieht man dann Beispielsweise ein Dokument auf, kann man in der Theorie erstmal einen Kaffee kochen oder eine Spülmaschine ein und ausräumen. Textfelder aufziehen oder anderes, passiert nicht in „Echzeit“ sondern es dauert, bis die Maschine der Steinzeit das optisch umgewandelt hat und sich das Textfeld wirklich sichtbar verschoben hat. Merde au lait, das ist doch kacke! So arbeitet doch kein Mensch. Keiner. Keiner. Keiner. Keiner.

Mein gut vorbereiteter Vortrag wurde aber abgeschmettert. Also, es ist nun so, dass der Online Redakteuer zwar was mit Internet macht, aber irgendwie so doch nicht. Der Kurs wünschte sich nämlich mehr Infos und Inhalte zum Thema Gesichtsbuch, pardon, Facebook, Twitter und Co. Wirklich essenzielle Fragen wie: How is the Diskussionskultur in the Internet wirklich? Wie ist das nun mit dem Shitstorm? Wie mach ich einen? Wie mache ich keinen? Die Do’s and Dont’s des www. Natürlich, das sind irgendwie Public Relations gefärbte Inhalte, aber hallo, was ist denn dann der Online Redakteur New Media, wenn er nicht mit Social Media ist? Was ist denn das New Media? HTML4? Wollt ihr mich verkackeiern?

Fakt ist, ich komme aus einer Parallelwelt. Ja, ich weiß, hier, young digital natives, ich würde eine Standleitung mit LTE in den linken Unterarm legen lassen, wenn es geht. Ich LIEBE das Internet. Ich HASSE das Internet. Es stiehlt mir Zeit, es kostet mich Nerven. Aber ich bin da zu Hause. Ist halt so. Wenn ich mal kein Internet will, dann fahre ich extra 14 Tage an die Ostsee und es endet dann immer so, das ich am Ende in den 100 Kilometer entfernten Media Markt fahre und wie ein Junkie auf Turkey einen Surfstick kaufe. Das nur mal bei the way.

Worauf ich hinaus will, es wurde also gesagt, hier, Social Media, damit hat der Online Redakteur nix am Hut. Daher muss er auch nicht wissen, wie man sich benimmt bei Facebook, was geht oder was nicht geht. Oder wie man die Tools (Facebook, Twitter, Instagramm usw.) verknüpft und monitort. Ist doch alles egal. Hauptsache, der Online Redakteur hat mal fünf Tage HTML 4 angeschrappt und kann daher „auf Augenhöhe mit Programmierern sprechen“ (ich lach mit tot) und „Seiten aufsetzen“ (ich lach mich noch toter).

Es treibt immer wildere Stilblüten. So habe ich heute dem Kurs versucht Unterlagen von Annette Schwindt zu geben, so klassisch als Handout. Frau Schwindt ist eine Koryhpäe in Sachen Bloggen, Gesichtbuch und anderen Social Media Tools und arbeitet alles auf, was in diesen Bereich wichtig ist und war. Man kann zu diesen Hauptthemen wunderbare Unterlagen im Downloadbereich finden. Die habe ich also runtergeladen. Cräzy Internet! Weil ich mir gedacht habe, diese Unterlagen sind einfach perfekt für meine Kursmitstreiter. Während dann diese also gerade dabei waren, eine Seite mit zwei Spalten und Textrahmen in Adode Indesign für Print (aha, jeder wird sich jetzt fragen: Print? Werdet ihr nicht Online….Jajaja, ich weiß, stellt keine Fragen) zu erstellen, habe ich die Downdloadsektion von Frau Schwindt nach hilfreichen Unterlagen zu durchforstet, um sie dann dem Kurs zu geben. Damit sie endlich mal das Wissen bekommen, weswegen sie ALLE DIESEN VERDAMMTEN KURS BELEGT HABEN. Schlau wie ich war, dachte ich mir, das könnten die netten Leute hier von dieser Weiterbildungsnummer ja mal kopieren. Inhalte. Content is King und so weiter.

Die Institutsleitung kam mir dann direkt mal damit um die Ecke, man wisse ja nicht, wo ich „das geklaut hätte“. Dabei habe ich die Unterlagen so ausgedruckt, wie sie im Downloadbereich für jedermann zugänglich sind. Nein, das ginge nicht, Urheberrecht und so. Und auch mein Hinweis, das „stehe so im Internet zur Verfügung“ wurde abgeschmettert.

Wenn eines klar ist, dann folgendes: Die haben einfach keinen Plan von Medien, dem Internet, Shitstorms. Sie haben nämlich noch gar nicht gemerkt, dass ich denen gerade einen zusammen rühre.

Morgen werde ich dann berichten, wie man gestern dem Kurs sagte, man sollte doch aufpassen, das niemand in der Öffentlichkeit weiß, dass man arbeitslos sei. Man sollte sich doch mal bitte nicht so stigmatisieren. In. Der. Öffentlichkeit.

Ich krieg die Tür nicht zu!

Over and out, morgen weitere Hasszeilen auf dieser Welle. Echt. Bestimmt. Morgen geht es nämlich um Medienrecht. Also einschalten und abschalten.

Zwei Klassen. Gesellschaft. Auch in der Bildungsindustrie.

Aktuell stelle ich mir die Frage, ob es ein Skandal ist, oder ob es nur so eines von diesen traurigen, aber nicht Lebensgefährlichen Middle Class Dramen ist. Was? Also, ja, was eigentlich. Fangen wir ganz vorne an. Das Institut, welches der Träger der Weiterbildung „Online Redakteur Social Media New Media“ ist, verbietet (das klingt so bescheuert, ich weiß) den Teilnehmern das parken des eigenen PKW’s auf den Parkplätzen des Institutes. Was ziemlich bescheuert ist, denn das Institut steht in einer der krassesten „Parkschein only Zonen“ der Domstadt. Grundsätzlich ist es logisch, dass nicht alle Teilnehmer mit dem eigenen PKW anreisen können und würden, keine Frage. Es ist ja auch nur ein Bruchteil. In unserem Kurs: Zwei.

Einer dieser Bruchteile ist eine Dame, die jeden Morgen aus Belgien angefahren kommt. Belgien ist ja nun nicht mal eben um die Ecke, nicht wirklich. Es sieht nur so aus. Sie kommt also jeden Morgen diese Ochsentour gefahren und landet dann in der Only Parking Zone. Was also tun? Klar, man zahlt ja für diese Weiterbildung um die 5.500 Euronen, da kann man ja wohl denken, da dürfe man auch mal parken.

Nee, ist nicht. Teilnehmer von Weiterbildungen, die nicht Berufsbegleitend hier rumhängen, dürfen nicht parken. Teilnehmer von „Berufsbegleitenden“ haben einen „Anspruch“ auf einen Parkplatz. Das hat einen seltsamen Umkehrschluss und gleichzeitig ein Geschmäckle. Denn, heißt es im umgekehrten Sinne, dass alle, deren Weiterbildungen vom Staat finanziert werden, ergo, Arbeitslose, nicht parken dürfen. Der Arbeitslose hat genug Zeit für Park and Ride. Das wurde uns nicht so deutlich gesagt, aber es tanzte zwischen den Zeilen. Das Argument, mit Park and Ride dehne sich die Anreisezeit auf bis zu fast 3 Stunden pro Strecke, zählte gar nicht. Es kam dann die Antwort, dass sei doch noch im Bereich des „erträglichen“.

1. Pendlerzeiten von fast 6 Stunden am Tag sind absoluter Schwachsinn, und nicht erträglich. Übertragen wir das jetzt mal auf deren Vorstellung von „Arbeit“, dann heißt das, man soll doch bitte am Tag sechs Stunden durch das Land fahren um am Ende 8,5 Stunden das Bruttosozialprodukt anzukurbeln.

2. Die Weiterbildung wird bezahlt, ergo, könne man auch etwas Service den „Kunden“ der Arbeitsagentur bieten, da es noch nicht mal billigen Filterkaffee auf’s Haus gibt und man den Teilnehmer nur eine krasse 30 Minutenmittagspause in einem neun Stunden Block gönnt, könnte man ja mal darüber nachdenken, ob das parken eines belgischen Autos einer Teilnehmerin wirklich der Weltuntergang ist

Fakt ist: Wer hier eine Weiterbildung macht, die vom Staat bezahlt wird, darf nicht hier parken. Man soll doch bitte den Wagen irgendwo im Umland abstellen und dann auf die ÖPNVs umsteigen. Großartig! Wer soll das bezahlen? Hat jemand das Institut mal daran erinnert, dass Arbeitslose nicht 100% ihres Lohns als Arbeitslosengeld bekommen sondern nur knapp 60%? Und ich denke, es ist auch keine Lösung, dass das Arbeitsamt dann Stellplätze in der Nähe des Institutes zahlt. Für 5.500 Takken kann man doch mal jemanden da parken lassen?

Vor allem, weil die Berufsbegleitenden ja parken dürfen. Die dummen Arbeitslosen, denen man aber krampfhaft hässliche Designs für Lebensläufe in den Kopf kloppt, die sollen bitte noch stundenlang Bahn fahren, nachdem sie stundenlang im Pendlerstau standen. Was solls.

Ein ganz besonderes Geschmäckle hat es, weil die Kurskollegin aus Belgien auch noch „Selbstzahlerin“ ist. Sie muss wegen umständlicher EU Bestimmungen nämlich das Ganze selbst zahlen. Jahrelang in Deutschland gearbeitet, aber in Belgien, da gibt es sowas nicht. Weiterbildungen für Arbeitslose. In Belgien kümmert sich der Staat erst nach 12 Monaten um Arbeitslose, „Maßnahmen“ gibt es dort nicht in der Form. Also zahlt sie diesen Kurs selber. „Europa“ gibbet nämlich nicht mal auf dem Papier, das ist nur eine verquere Idee aus Köpfen, derer, die in Brüssel arbeiten und EU spielen.

Gestern, da hat man sie abgemahnt. Parkt sie noch einmal auf einem Institutsparkplatz, „fliegt sie raus“. Wow! Was für ein großartiges Verhalten! Wie KUNDENORIENTIERT! Zweiklassen Gesellschaft innerhalb des Weiterbildungssektors. Die guten, die Arbeit haben und selber zahlen und die schlechten, die Arbeitslosen, denen der Staat das zahlt. Die kann man ja mit Füßen treten und zwingen, den ganzen Tag mit Bus und Bahn unterwegs zu sein, dass man dann KZ Knast Aufsehermäßig in drei Durchläufen die Anwesenheit prüft.

Apropos Anwesenheit: Entweder Du stirbst selber oder hast eine tödliche Krankheit. Was anderes ist kein „wichtiger persönlicher Grund“ um zu fehlen. Und sowieso, „Bitte legen Sie Arzttermine so, dass sie vor oder nach der Seminarszeit liegen. So wie sie es in Arbeit machen würden, sie möchten ja nicht, dass ihre Arbeitszeit von so etwas belastet wird„. Cool, ich suche jetzt mal Arztpraxen die vor 7 Uhr und nach 20 Uhr offen haben, damit das in die verquere Vorstellung der Realität derer hier, die sich Institutsleitung schimpfen, herein passt.

Und sollte die Welt wirklich so eine werden oder sein, wie man sich das hier zusammen träumt, dann bitte ohne mich. Ich verweigere mich. Absolut. Come as you are. Und nicht einen Millimeter anders.

Time for Revolution. „Danke für die info und herzliche grüße am“.

Als hätten wir in die Glaskugel geschaut. GW und AM peitschen das Programm gegen die Schwachen einfach mal so durch.

Meine Güte. Da ist er also nun, der Sommer. Und bevor das große Sommerloch droht und nachdem die NRW-Wahl hinter diesem Land liegt, wird es bittere Wahrheit: Die Regierung, schick und voller Schande vertreten vom Angie AM Merkel und GW Guido Westerwelle. Ich könnte nun einen billigen Schwesterwelle Witz machen, aber auf dieses Niveau will nun auch ich nicht hinunter. Ich könnte an dieser Stelle auch kurz und knapp die Frage stellen: Wo ist die RAF, wenn man sie eigentlich mal braucht? Aber an anderer Stelle wird das dann immer heiß und fettig in Frage gestellt. Da kann man mit Polemik nicht so gut umgehen. Es ist schwierig und schwül in diesen Tagen. Keine Frage. Der Mann im Rollstuhl, Schäuble, der Mann der Geldscheine in Schreibtischschubladen hortete und nie wusste wann und warum es wohin verschwand oder besser gesagt: Wo es herkam, dirigiert nun den Singsang des Abgesangs des Sozialstaats. Das, wovor viele Menschen in diesem Land einfach Angst hatten, wird jetzt Realität. Es wird gekürzt. Es wird da gekürzt, wo sich niemand mehr wehren kann.

Lange war es still auf diesem Blog. Lag es doch daran, dass ich nun wieder in Arbeit bin und auch noch einen Umzug zu organisieren habe. Und während das persönliche Glück eintrifft, kippt die Stimmung im Lande. Oder sollte sie. Ich persönlich bin ja für Revolte, Steine werfen und anderes. Da aber das Steine werfen inzwischen von Funrowdies anektiert wurde, ist das auch nicht mehr so einfach. Man sollte vorsichtig mit seinen Wünschen sein.

Ich frage mich nun, wie sollen diese Menschen eigentlich mit dieser Mietpauschale zurecht kommen? Schon jetzt ist es so, dass nicht einfach alles bezahlt wird. Das ist bis heute in den Medien immer falsch kommuniziert worden. Nur 45 qm pro Person mal den Quadratmeterpreis für Sozialen Wohnungsbau der jeweiligen Stadt. Was real gesehen immer sehr wenig ist. Beispiel Köln: real 12 Euro, Phantasiequadratmeterpreis der ARGE: Irgendwas zwischen 5,70 und 6,00. Jetzt bekommen also alle nur noch eine Pauschale. Let’s built a ghetto. Ist denen „da oben“ in ihren verqueren, von Klimanlagen verbrästen Gehirnen, eigentlich klar was sie sich für eine Quatsch zusammenreimen? Phantasieeinahmen aus Atomstromsteuern und so einem Blödsinn. I like to puke.

Wieso nimmt man ihnen diesen kleinen Betrag der Rentenversicherung weg? Es hieß immer, in früheren Tagen: „Aber meld Dich bloß arbeitslos, wegen der Rente, damit Du da nicht rausfliegst“. Nun ist das auch Schmu von gestern. Auch interessant: Maßnahmen (I HATE THAT WORT!!!!) werden nun „individuell“ entschieden. Noch individueller und noch schwachsinniger als bisher? Also, noch weniger Chancen für Menschen mit Willen zum Wiedereinstieg in die ach so geile Arbeitswelt mit Niedriglöhnen? Ich könnte wirklich ein bisserl in Regenbogenfarben kotzen. Da tänzelt also die Übermutter aus der Hölle, auch bekannt als fancy Zensursula, hinter dem Mikrophon herum und rechtfertigt die Einschnitte bei den „Hartzlern“ mit Schaumschlägerargumenten. Alles was recht ist, liebe Ursi, aber das ist die größte Schande seit …. ach ich weiß es einfach nicht mehr. Seit Kohl ist es ja sowieso sexy, Sparpakete als „Historisch“ darzustellen. Historische Scheiße ist das, mehr kann ich dazu nicht sagen.

Guido, König von Westerwelle, steht nun also neben der säuerlich drein schauenenden Angie AM Merkel. „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, damit muss nun Schluss sein“. Alles klar, Angie, wenn das nächste mal dein Kumpel Ackermann eine fette Party mit der Deutschen Wirtschaft auf Deinem Bürotisch feiert, dann hoffe ich, dass wenigstens der eine oder andere, der die Nase voll hat von diesem Dreck, den Mut hat, eine leere Coladose gegen das Tor des Kanzleramtes zu kicken. So ein Minihauch von Protest. Ich wäre ja auch für große Wellen für Protest, aber bisher sieht es leider nicht danach aus, als wenn jemand mal mitmacht.

„Danke für die info und herzliche grüße am„.

©Rose

Wenn die Westerwelle mit das Sarrazin…

Blitzkrieg, Baby! Der Dübel wird durch die Wand geschlagen und Warmduscher sind Sparverweigerer! Auf zur nächsten Runde Hartz-Hatz.

Nicht, dass die leidige Diskussion über HartzIV, die Frage, ob die Sätze zu hoch oder zu niedrig sind oder man es lieber gleich komplett abschaffen sollte, schon genug die Nerven auf der neurologisch-emotionalen Folterbank zerrt, zieht und bis zur Schmerzgrenze reißt und nebenbei leider ein sehr grau schraffiertes Bild der deutschen Gesellschaft zeichnet. Und die nicht ganz so postfaschistischen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmenideen vom politischen Clerasil-Verweigerer läuten zudem, passend zur sozialen Devolution, die moderne Sklaverei ein. Sklaventum 2.0 sozusagen. Mit Gospelrap von Bushido und Baumwollersatzpflücken bei KiK.

Nein, unseren „Volksvertretern“ (Volkstretern, wäre angebrachter) fällt immer noch etwas Neues ein, um die Springer geförderte Hartz-Hatz immer schön am Kochen zu halten. Systematisches Öl ins Feuer pumpen, bis der soziale Darwinismus dazu führt, dass sich nun auch die eh schon Benachteiligten untereinander zerfleischen. Dem nicht HartzIV-empfangenden Teil der Gesellschaft wird zur Ablenkung von politischen Verfehlungen und Unfähigkeiten einfach mal das ach so grundverdorbene HartzIV-Fleisch zum Fressen vorgeworfen. Der nichtdenkende Teil Deutschlands lässt sich ja heutzutage wieder einmal seine Meinung fremdBILDen. Klappt also wunderbar, der Mittelstand hat ein neues Feindbild und darf wieder schön nach unten treten. Immer mitten in die Fresse rein.

Da aber die Gruppe der neu bestimmten Opferlämmer einen nicht zu verleugnenden Teil der Gesellschaft ausmacht und man eine Revolution von unten vermeiden will, muss auch da für Ablenkung gesorgt werden. Getreu dem Motto, wenn man jemanden zum gesellschaftlichen Opfer macht, dann sollte er es wenigstens nicht mitbekommen. Und wenn das Prinzip des nach unten-Tretens beim Mittelstand funktioniert, warum nicht auch in der schwarzgelb definierten Unterschicht? Also muss schnell was her, auf das sich der HartzIV-Beziehende stürzen kann. Und zwar mit Schmackes! Nun muss man nur etwas finden, was man unter die ‚Unterschicht‘ stellen kann. Die Unterunterschicht sozusagen. Zum Abschuss freigegeben. Aber woher nehmen, wenn der Deutsche an sich nach unten schon dividiert wurde? Man nimmt den Deutschen zweiter Klasse. Den, mit Migrationshintergrund. Denn laut passender Statistiken beziehen diese doppelt so oft staatliche Bezüge. Jetzt muss nur noch unterschwellig der Bezug zur Bezugshöhe verbreitet werden. À la: „wenn die alle keine Bezüge bekommen würden, wäre das Land auch nicht so in der Krise und meine Bezüge wären bestimmt höher. Die sind also schuld, dass ich zur Tafel rennen muss.“ Gestärkt durch gezielte MeinungsBILDung wurde so ein weiteres Opferlamm in die Welt geboren. Jetzt muss man allerdings noch geschickt davon, ablenken, da diese Taktik politisch ja nun mal so gar nicht korrekt ist. Und dieses Emblem wollen sich Springer, wie auch Westerwelle nicht ans Revers heften. Zumindest nicht so penetrant offensichtlich. Also noch ein kleines geschicktes Ablenkungsmanöver und die Welt ist wieder schön schwarzgelb.

Und da hat die Schrottpresse für Denkverweigerer schon geschickt Vorarbeit geleistet. Durch immer neue und jedesmal reißerische Artikel über Arno Dübel wurde ein Feindbild kreiert, auf das sich jeder stürzen kann. Denn wegen „Deutschlands frechstem Arbeitslosen“ braucht man ja kein schlechtes Gewissen haben. Und außerdem steht es doch auch in der Zeitung. Und was gedruckt ist, stimmt. Das hat mein Uropa auch immer gesagt. Der hat aber auch geglaubt, dass Konzentrationslager eine Nachhilfeeinrichtung für Juden sind.

Arno Dübel als Krebsgeschwür einer untergehenden Nation. Na, wenn das mal keine Aufgabe ist. Hoffentlich hat er diese Nebenbeschäftigung auch beim Amt angemeldet. Anyway. Noch erschreckender als die propagandistische Meinungsmache, die einen Joseph noch stolz gemacht hätte, ist die Tatsache, dass es auch noch Früchte trägt. Nachdem über Wochen auf Herrn Dübel medienwirksam eingeprügelt wurde, sind ihm jetzt auch die Bezüge gekürzt worden: http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2010/02/23/arno-duebel-schluss-mit-freibier-und-kippen/amt-streicht-arno-duebel-alle-bezuege.html

Voller Erfolg! Gratulation Springerwelle, äh Westerbild…. oder wie du menschenverachtendes politisches Konstrukt auch immer heißen magst? Respekt dafür dem sozialethischen Abgrund eine neue Dimension nach unten frei gebombt zu haben.

Das für mich paradoxeste ist aber die jüngste Äußerung von Bundesbank-Vorsitzendem und Hobbysozialpolitologen Thilo Sarrazin. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,680976,00.html

Schafft er es doch in einem Interview seine wohl intelligenteste Äußerung mit weiteren Highlights seiner geistigen Diarrhoe zu paaren. Einerseits bescheinigt er Westerwelle ein intellektuelles Armutszeugnis (zugegeben, keine cerebrale Olympialeistung – da zu offensichtlich – aber dennoch seine wohl beste Äußerung), andererseits lässt er seine Futtlerluke zu lange auf, so dass mal wieder der faulige Gestank seiner Überheblichkeit in die Welt entlassen wird. So verteidigt er die HartIV-Sätze und empfiehlt kalt duschen als Sparmöglichkeit. Mittlerweile bricht deswegen ja sogar mal die SPD aus der Lethargie und wird über einen Ausschluss Sarrazins beraten. Sein Kommentar dazu: „Das stehe ich völlig bewegungslos durch.“ Mehr muss man wohl nicht dazu sagen, oder? Nein!

Gute Nacht, schwarzgelbes Deutschland!

© Nicolas

Wenn einem einfach kurz etwas schlecht wird.

FDP Mitglied : „Dass die Leute gekürzt werden, die da parasitieren. Parasiten nennt man so etwas“.

Man kann nur den Kopf schütteln. Es nimmt und nimmt einfach kein Ende. Bild macht einfach weiter. Keiner weiß warum. Jetzt kommt der Gipfel der Frechheit: Hartz IV -Gipfel mit Guido. Schicken Sie uns ihre Fragen! Denen sollte man mal was ganz anderes schicken. Habe ich auch schon versucht, aber man bekommt ja nur so eine bescheuerte Antwort, dass der Redakteur gerade überlastet sei und man würde sich melden. Als letzter Satz folgt dann die Aufforderung „Werden Sie doch einfach in der Zwischenzeit selber Reporter, Bild Leserreporter! Aber bitte achten Sie auf die Bildrechte und Privatsphäre anderer Menschen!“. Das ich nicht lache. Bild, Du fieses Kind des Springer Verlages. Du Mutter der Hetze in diesem Land. Schäm Dich. Du hat schon oft genug Menschen aus diesem Land auf Deiner Seite eins in den Wahnsinn und bis ans Ende getrieben. Jetzt halt die Empfänger von Transferleistungen. Was solls. In der heutigen Online Ausgabe macht sich die Riege der Schmierjournalisten aus Hamburg dann noch über Einzelne lusig, welche gegen ihre jeweilige ARGE klagen. Das ist wirklich toll. Bild, ich fange an einen mehr als gesteigerten Hass auf Dich zu entwickeln.

Interessant ist allerdings ein Blick ins Nachbarland. Der Standard aus Österreich ist eine der wenigen Zeitungen, die über die Klage des Herrn aus Ostfriesland berichtet, welcher Guido angezeigt hat. Die Kommentare sind bei weitem nicht so ausufernd wie in den Deutschen Kommentarfunktionen und Foren, siehe halt zum Beispiel Bild oder gar bei der Antenne Niedersachsen. Das verrückte daran ist einfach nur, dass der liebe Guido theoretisch Immunität geniesst. Weil er ein Mandat hat. Großartig. Da beschimpft er Millionen von Menschen und ist dafür nicht mal ranzukriegen. Super.

Überhaupt, rechnet mal einer nach? Wir haben offiziell 3,5 Millionen Arbeitslose, aber über sechs Millionen HartzIV Empfänger. Das heißt in der Theorie, dass ja, wenn alles stimmt. die andere Hälfte „aufgestockt“ wird. Anstatt so eine Debatte am rechten Rand zu führen, anstatt die Arbeiter gegen die ehemaligen Kollegen aufzuhetzen, anstatt den Unternehmen noch mehr Geld in den Hintern zu schieben, könnte sich doch der feine Guido dafür kümmern, dass alle Menschen die aufstocken müssen einen richtigen Lohn bekommt. Wie wäre es mal damit? Wären dann knapp drei Millionen Menschen weniger in Transferleistungen. Aber darüber wird gar nicht nachgedacht. Nein, es wird nicht einmal erwähnt. Aber jeder, der eins und eins zusammen zählen kann, muss doch bei den Zahlen stutzig werden! 3,5 Millionen Arbeitslose. 6 Millionen HarztIV Empfänger. Entweder haben wir Wahrheit eine ganze andere Quote an Arbeitslosen oder wir werden konsequent an der Nase herumgeführt.

Man kann sich nur noch an den Kopf packen. Gestern hieß es dann noch, die FDP denke darüber nach, die Sätze von Transferleistung im Rahmen der Überarbeitung zu kürzen. Alles klar. Zeitgleich bekommt das Land eine Schelle der OECD. In Deutschland gibt es einfach keine Reize, Arbeit anzunehmen. Ach, die Arbeit ist übrigens nicht da. Außerdem fressen die Steuern auch noch so jeden kleinen Lohn auf. Und dann setzt gleich wieder die Mär vom Fördern und Fordern ein. Aber hier wird niemand gefördert. Hier wird nur gelogen. Die ARGEn lügen und helfen keinem. Die Mitarbeiter können die Gesetzte nicht lesen. Es herrscht Willkür. Das Bundesverfassungsgericht mahnt die Politik ab und was macht unser Herr Wannabe Außenmininster? Er hält Brandreden. Was passsiert? Alle flippen aus. Das hat der feine Guido richtig gut gemacht. Der verzogene Anwaltssohn, der in der Schule keine Freunde hatte. Und jetzt müssen alle drunter leiden. Kalt, eiskalt, Westerwelle – so schrieb es auch die SZ.

Am Ende bleibt einem nur noch übrig, den wirklich schockenden Beitrag aus ARD Panorama zu schauen. Da kommen am Ende einige FDP-Politiker zu Wort. Da kriegt man, sorry, das kalte Kotzen.

„Ich spreche in Wahrheit nur aus, was alle Politiker wissen“. „Alles wird ausgenützt bis zum letzten“. „Wir waren arm, aber net wo die heute sagen sie sind arm“. „Die fahren den Karren an die Wand und Sie ziehen kräftig mit junge Frau“. „Was hat den Guido Westerwelle gemeint, als der das mit der spätrömischen Dekadenz gesagt hat?“ – „Das habe ich auch nicht verstanden“. „Na, die sollen doch Schneeschaufeln“. „Dass die Leute gekürzt werden, die da parasitieren. Parasiten nennt man so etwas“.

Super Guido, Spitzenleistung!

©Rose

Wieviel Westerwave erträgt ein Land?

Jagd auf Hartz IV Empfänger. Guido Westerwelles neues Ding: Gegen den Sozialstaat. Klientelpolitik wie sie im Buche steht.

Okay, okay, die Jagd nimmt kein Ende. Ich habe jetzt ein paar Tage drauf gewartet, dass Westerwelle umfällt und der Springer Konzern sich einem anderen Thema zuwendet. Aber, Pustekuchen. Heute ganz fett als Schlagzeile: “Bin ich dumm wenn ich noch arbeite”. Die Bild fantasiert wieder von knapp 1600 Euro netto, die angeblich eine Familie “auf HartzIV” bekommt. Egal wie ich das rechne, ich komm da nicht hin mit den Sätzen die man bekommt. Wieder einmal giesst die Bild Öl ins Feuer. Als Klickleiste gibt es “Hartz IV Sprüche”. Irgendwie geht es mir immer noch nicht in den Kopf rein, warum die BILD seit nun drei oder vier Wochen behauptet, man bekommt so tierisch viel Geld, wenn man auf Transferleistungen aus dem SGBII angewiesen ist. Klar, von 345 Euro, von denen man Strom und stellenweise noch anteilig die Miete zahlen muss, weil die ARGE sich weigert die reale Miete zu übernehmen, kann man leben wie ein Kaiser. In etwa einen halben Tag lang.

Ich habe dann mal geschaut, was man nun halt so bekommt. Also, man bekommt einen Regelsatz von 347 Euro, sowie die angemessene Miete. Beispiel anhand der Stadt Köln: Angemessen sind 40 qm, angemessen sind 6,80 pro Quadratmeter, also bekommt man 272 Euro. Juhu! Damit kann man aber die realen Mieten nicht zahlen. Aber egal, die BILD wettert mit Guido Westerwelle gemeinsam weiter. Was solls. Nutzen wir doch die Unwissenheit aus. Zetteln wir doch einen Sozialen Bürgerkrieg an. Wirklich großartig!

Und ist es nicht einfach so, dass die von Guido Westerwelle so gern als Beispiel genannte Kellnerin, besser einen höheren Lohn bekommen sollte, als das man nun Äpfel mit Birnen vergleicht? Guido schreit: Arbeit soll sich wieder lohnen! Aber nach unten tritt er und unterstellt über sechs Millionen Menschen die mit Transferleistungen leben müssen absolute Faulheit und Verweigerungshaltung. Außerdem meint er auch noch, es sei “dekadent” wenn man von 345 Euro im Monat lebt. Ist diesem Mann vielleicht mal in den Sinn gekommen, dass er auch von Steuergeldern lebt, da er noch nie einem “normalen Job” nachgegangen ist? Er lebt seitjeher von Staatsbezügen und lümmelt auf den Sitzen im Bundestag rum. Bravo, Guido.  Das ist wirklich eine Leistung.

Guido Westerwelle hat sie ja prinzipiell sowieso nicht mehr alle, aber jetzt ist er ja nicht mehr zu halten. In der zweiten Woche prügelt er auf gut sieben Millionen Menschen ein, von denen sicher die Hälfte sofort morgen arbeiten gehen würde, wenn es die Arbeit zu einem fairen Lohn wirklich geben würde. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, oder? Hat einer dem Guido mal gesagt, dass es gar nicht genug Arbeitsplätze für alle gibt?

Die Süddeutsche fragt sich inzwischen auch zum zweiten Mal, was eigentlich geht. Die unsichtbare Verknüpfung zwischen Guidos Brandreden und den immer heftiger werdenen Schlagzeilen der Springer Journalisten ist auch denen bereits aufgefallen.

Aber es geht natürlich noch weiter. Neben der Brandrodung in Sachen Sozialstaat fantasiert Guido im Schatten des politischen Aschermittwochs schön weiter. Er haut wieder auf die Linken und behauptet, er spreche nur die Wahrheit aus. Alle, ja alle Politiker würden so denken. Schön zu lesen hier, bei Spiegel Online.

In der Zeit geht es noch ein Stückchen schlimmer. Guido Westerwelle schmeisst sich da wieder als Retter des ganzen Volkes in den Kampf. Und: Das Volk wolle die Wahrheit hören.

Eigentlich wollte ich gar nichts mehr zu dem Thema schreiben. Als das Bundesverfassungsgericht das Urteil bekannt gab, dachte ich, okay, jetzt ändert sich ein bisschen. Mir war aber direkt klar, einfacher wird es für alle Menschen, die dringend nach Arbeit suchen und keine finden, nicht.

Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass Guido Westerwelle so total ausflippt und Brandstifter spielt. Macht man sich einmal die Mühe und beginnt in den Foren und Kommentarfunktionen zu lesen, sieht man, dass seine Brandstiftung Früchte trägt. Seine gezielten Fehlinfos, verteilt über die Bild, zeigen Wirkung. Die Arbeiterklasse erhebt sich gegen die alten Kollegen.

Wie das noch enden wird? Pfffft. Wir beobachten das mal weiter.

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