Und plötzlich ist schon wieder Donnerstag. Interlude.

Ja, heute ist so ein Zwischenprogrammtag. Nachdem ich gestern den ganzen Tag lang dachte, es ist erst Dienstag und dann war plötzlich doch schon Mittwoch, also quasi heute. Donnerstag. Das ist ja eigentlich schon Freitag. Ich hatte also gefühlt 24 Stunden einfach verloren. Nicht wirklich, aber im Geiste.

Es geht gerade nicht viel, hier oben auf dem Lande. Gestern waren wir außerdem durch einen achtstündigen schottischen Regen von der Außenwelt abgeschnitten. Vielleicht lag es auch daran, das ich mich so in der Zeit verirrte. Zumal es im Radio am gestrigen Morgen nur hieß, es würde mal einen Schauer geben. Um 14 Uhr fing „der Schauer“ an und schauerte sich Non-Stop als Starkregen bis 20.30 Uhr. Tag gelaufen.

Werde nun gleich dem Kürbis beim wachsen zusehen. Mag albern klingen, aber es ist schnellst wachsende Pflanze die ich jemals wo reingepflanzt habe. Im Mai habe ich den Kürbis ohne mir darüber Gedanken zu machen ins Blumenbeet im Innenhof gepflanzt. Und nun wächst er einmal quer durch das Atrium. Aber er trägt nun auch Früchte. (Wer will, kann sich jetzt ausklinken, es folgt eine schwer geistesgestörte Ausführung über „Den Kürbis, die Wunderpflanze…).

Von anfangs 18 Früchten sind zwar nur fünf nicht von Schnecken gekillt worden, aber die fünf werden Mega-Kürbisse. Sie wachsen über Nacht in einer Alice-Im-Wunderland-Geschwindigkeit das ich gar nicht genug davon bekomme kann. Abends schleiche (Achtung, Tierschützer, jetzt wird es ekelig) ich immer mit einer kleinen Handsäge zwischen den großen Blättern herum und zermatsche Nacktschnecken. Die Nacktschnecke ist eines Gärtners größter Feind. Ich habe ein Gartenbuch, da steht auch drin, neben Nacktschnecken sind die weiteren Feinde es Gartens: Hunde, Katzen, Kinder.

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Pro Abend schaffe ich so 10 bis 12 Nacktschnecken. Aber am nächsten Abend sind die wieder da. Sie leben unter Blumentöpfen und Steinen, diese Fieslinge. Nein, Nacktschnecken sind der totale Mist.

So, ich werde jetzt mal was schaffen. Ein paar Textchen schreiben, Nacktschnecken erschlagen und mal sehen was mir noch so in die Quere kommt.

Ps.: Autokorrektur will aus „Nacktschnecke“ gerne „Nacktscanner“ machen. Finde ich gerade suuuuuper lustig…

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