Und dann wurde ich Burgenbloggerin. Bedtimeprokastination eines Burgenfräuleins im Geiste.

Gestern, während der Bedtimeprokastination, da flimmerte etwas über meine Twitter-Timeline. Burgenblogger gesucht! Cräzy. Das ist sicherlich nicht so spektakulär wie Eremit in den Schweizer Bergen oder dieser fancy Karibikblogger. Aber hej, ich habe doch eine heimliche Leidenschaft für die deutsche Provinz. Das da zwischen München, Köln, Hamburg und Berlin. Burgenbloggerin Rose. Hallöchen, Hallöchen.

Natürlich wird das auch ein bisschen gruselig werden. Ich, alleine da auf der Burg. Höchstwahrscheinlich müsste ich mit der Rhein-Zeitung einen Deal aushandeln, dass ich zumindest die Hunde Schröder und Hannelore einpacken kann. Die sind praktische, tibetische Alarmanlagen. Genetisch eigentlich perfekt gemacht für Burg. Ob Kloster oder Burg – Hauptsache alte Gemäuer, die Geschichte flüstern.

Hach, das würde großartig. Nach und nach würde ich mir alle Winzer und Hotel in der Region vorknöpfen. Und sie besuchen. Fragen, was ihre Landschaft und Ihre Gegend so einzigartig macht. Tipps für Hobbyweinzüchter einsacken und ins Internet reinschreiben. Und jede touristische Attraktion im Umkreis besuchen und meinen liebevollen Senf dazu geben,

Abends hocke ich dann auf meiner Burg und der Holzofen knistert. Höchstwahrscheinlich habe ich panische Angst, weil es höchstwahrscheinlich so klingen wird, als trieben dort doch einige Gespenster ihr Unwesen. Natürlich könnte ich daraus auch noch eine kleine Ghostbustereinlage für den Blog zaubern. Großes Kino also.

Höchstwahrscheinlich bin ich denen aber zu wild. Ey, aber wild at heart. Eigentlich ist das die richtige Erfrischung, die so eine Burg braucht. Raus aus dem Dornröschenschlaf, rein ins Internet.

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Ein Kommentar zu “Und dann wurde ich Burgenbloggerin. Bedtimeprokastination eines Burgenfräuleins im Geiste.

  1. Same here.
    😉
    Dann könnten wir zu dritt mit Frau Lore Ley mal einen zünftigen Skat spielen
    oder wechselweise im Duett singen
    und den alten mittelrheingermanischen Brauch des Weiberzechens wieder aufleben lassen
    als Inkarnation von Wein Weib und Gesang – statt des heutzutage üblichen Bier Mann und Gebrüll
    und das Rheingold neu schreiben …
    Ich drücke die Daumen und wünsche viel Erfolg!

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