Das Thema Arbeit. Ach ja, da war ja was.

Erstmal kurz einer fieser Abwasch zum Thema blah blah und Internet und dann zum Finale: Tales from the Arbeitsamt.

Ja, das liebe Arbeitsamt. Hat es doch bisher für die hottesten Geschichten hier gesorgt. Da bei mir selber gerade nichts mehr ansteht, ausser das ich dem Arbeitsamt gesagt habe: Ich habe Arbeit, gehe ich seit heute wieder auf die Suche nach Geschichten mit und über Arbeit. Nach der großen Hysterie bei jetzt.de muss es ja weitergehen. Ich gemeines Pöbelmädchen, das PR-Heißluftgebläse, macht einfach mit dem ollen Mist hier weiter. Das ist sehr amüsant, dass es einigen Leuten anscheinend so sehr auf den Strich geht, dass sie mir unterstellen direkt aus der Hölle zu kommen. So durfte ich neuerdings lesen, ich würde ja gerne „boshafte Texte über andere Leute schreiben“. Was man im Internet nicht alles so rausbekommt über sich. Ja, ja, ja. Mir war neu, das Glossen über Arbeit, Texte über Rave und Realitätsverlust, Pöbeleien gegen die Junge Union (Hallo? Darf man jetzt nicht mal mehr politisch sein?),  sowie Reportagen über das Arbeitsamt „boshafte Texte über andere Leute sind“. Hallo? Andere Leute? Hat schon mal jemand erklärt, dass wenn man wahlos eine Gruppe durch den Kakao zieht, egal ob Junge Unionler mit Akne, Raver mit Schlafdefizit oder so, dass nur der selber Schuld ist, der sich in der Gruppe wiedererkennt? Kann ich doch nix für. Jajaja, alles so fürchterlich böse und gemein. Schlimme Welt, ruft Eure Muttis an. Ich glaube ich gebe mal kurz ein Runde Beispielboshaftigkeit rein in das Internet:

Ihr kleinen Hoppelhasen da draußen. Wie geht echte Boshaftigkeit? Ein Beispiel.

Geht es eigentlich mit Euren Hirnwindungen jetzt straight dem Zerfall zu? Geht ihr mit dem Wahn an der Leine einmal um den Block? Zuckersüß seid ihr kleinen Realo Heulsusen mit Euren Bigger-Than-Life Masturbationsvorlagen. Die habt ihr Euch aus Langeweile selber auf Backpapier aufgemalt, damit da wenigstens etwas ist, wenn ihr aus dem Fenster schaut. Wie war das noch? Broterwerb ist Euch wichtiger als persönliche Freiheit? Ihr armen Würste, ihr taugt nicht mal für Möhren Untereinander. Get a life, aber schnell, bevor ihr Euch dazu entscheidet den Sozialstaat abzuschaffen. Lasst Euch doch am besten noch die Schweizer Alpen auf den Rücken tätowieren, als Zeichen Eurer wahren Größe.

Das hier war Boshaft. Und dennoch habe ich keine einzige Person persönlich angesprochen. Nur damit ihr mal wisst, was ihr so da herum posaunt, hier in Eurer kleinen aber feinen Hemisphäse mit Euren billigen Nicknames und bescheuerten Hobbies.  Ihr nehmt Euch mit Euren kleinen 08/15 Existenzen echt ganz schön wichtig. Ihr Hoppelhasen. Jetzt aber schnell offline gehen. Der Chef kommt.

Ich würde mich jetzt gerne in der Position des „Bad Girls“ suhlen, aber sobald ich mich auch nur einmal im Dreck gedreht habe, bekomme ich dann wieder ein paar halbanonyme Zuschriften von jetztlern und nicht jetzlern, wie frech das alles ist. Ich möchte hier an dieser Stelle ein letztes Mal einen sexy fancy und absolut Gebührenfreien Hinweis geben: Das hier ist das Internet. Und man wird nicht gezwungen, irgendwelche Seiten anzuklicken die man mehr als bescheuert findet. Aber, das bekommen einige nicht hin. Die haben nix besseres zu tun als Content verwirrt von A nach B zu kopieren, Texte zu verfremden, einen zu beschimpfen und auf das Urheberrecht zu scheißen. Apropos Scheiße, die Frage ist ja, wo fängt pöbeln an und wo hört es auf. Und seit wann sind wir hier eigentlich alle so bedacht darauf, dass uns keiner auf die Finger schaut? Ah, wie war da noch die Anonyme Zuschrift auf Platz 1?

„Es gibt Leute, denen ist Broterwerb eben immer noch wichtiger als ihre persönliche Feigheit Freiheit“.

Das finde ich sehr, sehr, sehr traurig. Wer immer noch meint, Arbeit sei das ganze Leben, der tut mir wirklich leid. Natürlich, Arbeit ist wichtig. Wir wollen alle Arbeit haben. Aber es ist nicht genug Arbeit für alle da. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass man das als Arbeit haben sollte, was man kann, wo man sich selbst sein kann. Aber mir wurde in mehreren Zuschriften im Rahmen der Anonymitätsdebatte im Internet geschrieben, das sei nicht so. Es ist wohl immer noch wichtiger, zu kuschen und seine Meinung zu Hause im Brotschrank einzusperren. Weil das erworbene Brot wichtiger ist als die persönliche Freiheit. Es gibt in diesem Land einen schicken Paragraph, der einem Gott sei Dank erlaubt, zu schreiben und zu denken, was man möchte. So einfach ist das.

Das Arbeit ganz wichtig ist, ist mir auch klar. Aber sich für Arbeit komplett zu verdrehen halte ich immer noch für den falschen Weg. Denn wer sich verdreht kann nicht 100% mit Passion geben. Mir ist doch als Chef ein entspannter Mitarbeiter, der 100% geben kann, weil ich ihn „sich selber sein lasse“, wichtiger als ein verschreckter Arbeitnehmer, der sich geschickt durch Etappen lügt und schummelt, weil er denkt, so ist es ehrlicher und einfacher. Das ist sicher eine krasse Meinung, das will ich gar nicht bestreiten. Ich darf sie aber haben. Wir leben in einem freien Land. Die Debatte, die bei jetzt.de von Stapel gelassen worden ist, hat einen schrecklichen Rattenschwanz hinter sich her gezogen. Entweder habe ich das alles einfach gar nicht verstanden oder bin sowieso total doof, weil ich mich erdreiste im Internet einfach so Texte zu schreiben. Wie blöd ist das denn alles. Ja, ja, lauter Egozentriker die ihre Meinung unter wirren Pseudonymen in das WWW blasen aber einem dann vorhalten, wie dreist es doch ist, einfach unter Klarnamen zu sagen: Ey, ihr seid doch alle total deppert. Ihr stellt nach 12 Jahren fest, dass ihr im Internet seit und heult nach absoluter Anonymität, gebt aber alle zwei Stunden irgendwelchen Quatsch bei Google ein. Auch nach diesem Gedankenfurz in mehreren Sätzen kann ich mir absolut sicher sein, das irgendeiner  aus der „Ich fühle mich total angegriffen Gruppe“ einen Teil dieses Texte bei jetzt.de wahlos unter irgendwelche Texte kopieren wird. Applaus.

Jetzt aber endlich zu diesem dollen Text über die Agentur für Arbeit, which I have found. Dear Audience. Read it.

Aber eigentlich wollte ich nur darüber schreiben, dass ich bei jetzt.de seit langem mal wieder eine gute Geschichte gefunden habe. Zum Thema Arbeit. Wurde ja auch mal Zeit. Ich verlinke jetzt ganz frech zu der großartigen Beschreibung eines uns sehr bekannten Vorganges bei der fancy Agentur für Arbeit. Auch bekannt unter dem Decknamen “ Wir nehmen sie hiermit mal aus der Statistik raus“. Ein wirklich sehr toller Text.

Your Evil Rose.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s