Massenpanik. Nach langer Pause mal wieder ein Text. Thema: Datenschutz und böses Internet. Der Teufel in blau. Facebook.

Wie die Lemminge stürzten einige User der Jugendseite der Süddeutschen sich und ihre Texte in das Ende des Nichts des Internets. Warum? Schuld war die kurze Einführung eines Facebookbuttons. I like killed the community.

Ha, da melde ich mich mal kurz aus der Versenkung. Es geht mal kurz nicht um Jobs. Es geht nur indirekt um Jobs und reale Leben. Bei jetzt.de unterhalte ich ja nun schon im neunten Jahre eine Sammlung von Kurzgeschichten. Nun hatte ich mich auch dort etwas rar gemacht, weil ich es leid war mit Leuten zu debattieren die überstudiert in langweiligen Bürojobs hängen und sich in endlosen Debatten im sogenannten Tagesticker am allerliebsten darüber unterhalten ob man den Staat abschafft oder ob man gerne ein Mädchen ist oder lieber gerne im Stehen pinkeln mag. Viele der User, mit denen ich dort Anfangs zusammen „bloggte“ sind inzwischen sowieso nicht mehr dort, sind echte Freunde geworden  – man sieht sich also in „Echt“. Natürlich sind dort immer noch ein paar nette Leute, aber eine gewisse Tonart beherrscht dort das Tagegeschäft, die mir nicht mehr gefällt. Das war früher anders. So, ich bin also nicht mehr so oft dort. Nun aber trug es sich wie folgt zu: Das Böse zog auf. Die Redaktion implementierte einen i-Frame Button zu Facebook. Das „i like“ Monster der Gegenwart. Nun ging es hot hot hot hot her da bei jetzt.de. Etliche User sahen ihre Anonymität davon schwimmen. So denkt man bis jetzt noch, das durch die Empfehlung über i like eine Zusammenführung der anonymen jetzt.de Profile mit den Facebookprofilen direkt und sofort möglich gewesen sei. In verschiedenen Threads kann man sehen wie derbe die Debatte brannte. Jetzt bekomm ich sicher dick Haue von den Kindern dort bei jetzt.de weil ich einfach von diesem Blog im freien Internet in den in sich geschlossenen Raum jetzt.de verlinke. Die Debatten dort haben für mich eines gezeigt: Man wiegt sich dort in der feinen Illusion im Internet könnte man wahrhaft persönliche und intime Geschichten veröffentlichen und dabei zu 100% immer anonym bleiben. Ich weiß nach zehn Jahren bloggen und der Arbeit mit und im Internet: Das ist nur schwer möglich. Will man das wirklich, sollte man einfach nichts im Internet veröffentlichen. Es geht in etwa in die Richtung mit den Sauffotos auf Facebook und der Chef findet diese. Wer so unvorsichtig ist und solche Bilder veröffentlicht und nicht in der Lage ist, die Sicherheitseinstellungen richtig zu machen  – wie soll da noch geholfen werden?

Das Internet ist nicht Schuld an der Datensammelwut von Google oder Facebook. Irgendwer hat ja mal angefangen, seine persönlichen Daten irgendwohin zu stellen. Der Inhaber der Daten der sie veröffentlicht ist also der Anfang allen Übels.

Auch die SZ zeigt in einer Bildereihe, komischerweise zeitgleich zum Hasserfülltenstreit bei jetzt.de, wie man sein FB Profil um einiges sicherer machen kann. Alles in allem hat mich das nur am Ende dazu gebracht, einen Text zu schreiben. Über mich und das Internet. Aber wie ich mir sagen lassen musste: Mich betrifft das ja alles nicht. Ich schreibe ja sowieso unter Klarnamen meine Meinung überall in dieses Internet rein. Schön und gut liebe Leute, aber sollte ich dann nicht noch viel viel viel mehr Angst haben als all die Leute ohne Klarnamen auf ihren Profilen? Die mit am lautetsten gegen den Facebookbutton und die angebliche „Profilaufdeckfunktion“ wetterten, haben nicht mal einen eigenen FB Account. Gähn, wie langweilig. Nun kreisen die ach so Anonymitätsgeilen Schreiber, die stets bei jetzt.de heiße Stories veröffentlichen, um den in der FAZ erschienen Artikel zum Thema. Amüsant ist mancher Thread in dem sich mancher User, der so heiß auf Anonymität ist, damit brüstet, jenes oder welches Zitat im Text bei der FAZ sei aber von ihm.

Es ist nichts Neues, dass man sich im Internet in der Öffentlichkeit bewegt. Jeder, der einen Internetzugang hat ist potzeniell dazu in der Lage Informationen über einen zu finden. Seien es persönliche Daten, Texte oder Bilder. Schuld ist immer nur der, der die Informationen veröffentlicht hat.

Meine Meinung dazu kann auch noch in meiner Glosse „Das böse, böse Internet. Wie das Internet in mich kam und ich in das Internet. Eine Operation bei vollem Bewusstsein“ nachlesen. Hier ein kleiner Auszug:

Es ist recht interessant. Da gibt es also Leute, denen fällt eines Tages auf, dass sie im Internet sind. Warum? Ein böser Facebookbutton zeigte sich am Web 2.0 Horizont und die Damen und Herren im feinen Zwirn hatten plötzlich Angst, der Chef könnte rausbekommen, was man während der Arbeitszeit so wirklich treibt. Oder Tante Augusta ihr Sohn Fritz würde schnell rausbekommen, dass man während des Erasmusprogramms eine Probephase mit Französischen Frauen durchzog. Ja, ja. Das böse, böse Internet.

Das Internet und ich, wir kennen uns seit 1996. Da war es fürchterlich neu und langsam. Ich kann mich noch an die erste Aktion in Sachen Internet erinnern: In einer Zeitschrift war eine AOL CD-ROM. Und wir Kids wollten unbedingt rein in dieses Internet. Wir nahmen das ganze Büro eines befreundeten Architektenvaters auseinander und versuchten das Telefon in den Computer zu stecken. Erst als das Büro in Schutt und Asche lag, stellten wir fest: Dazu braucht man ein Modem. Modem ist heute so wie früher Video 2000, wenn man heute eine DVD daneben legt. Mit den ersten Modems konnte man Menschen erschlagen. Schon damals war das Internet also eine an sich sehr gefährliche Sache.

Vergleicht man doch die damals pixeligen Dinger, die nackte Frauen seien sollte mit den heutigen High End Videos, die auch noch total gratis im World Wide Web anschaubar sind, betet man freiwillig drei Ave Maria rückwärts. Man will ja den Glauben an die Welt nicht in 60 Sekunden verlieren. Wenn schon, dann besser so als Pixelkacke. Ja, doch marschiere ich die Geschichte des Internets und mir rückwärts ab, ist das eine Geschichte voller Irrungen und Wirrungen. Eine Geschichte von falschen und richtigen Suchanfragen.

Nachdem das damals mit dem Internet und mir auf den ersten Blick nicht geklappt hatte, und wir das Büro wieder hergestellt hatten, fand ich das Internet im Hinterzimmer eines Musikladens in meiner Sauerländischen Heimatstadt wieder. Im Laden mit dem klangvollen Namen „Musik und Elektronik“ rauschte ich mit entenlahmer Geschwindigkeit mit Debbie durch das Internet. Viel gab es damals noch nicht zu sehen. War ja auch neu. Weil es nicht so viel zu sehen gab, beschäftigte ich mich dann zwei Jahre mit einer Video8 Kamera und nahm imitierte Dealertelefonate in gelben Telefonzellen auf und filmte mich selber dabei, wie ich „Gott ist tot“ in blau an die Pfarrkirche einer beliebigen Stadt sprühte.

Das Internet und ich kamen dann so richtig in Fahrt, als ich im Sommer 1998 beim Fraunhofer Institut anfing zu arbeiten. Das war super. Da gehörte Internet zur Arbeit. Den ganzen Tag war man drin. Und es gab auch drinnen endlich was. Ich legte mir mit feuchten Augen meinen ersten E-Mail Account an. Bei gmx. Ich kannte nur leider niemand anderen, der Internet hatte. War noch zu teuer. Das Fraunhofer machte mich gleich richtig abhängig. Es gab eine Glasfaserstandleitung. I was fixed. Die teilten wir mit der TU Darmstadt und ja, wir hingen nur in diesem Internet. Die Mädels aus der Grafikabteilung und ich hatten ein super Hobby: Mit gefakten Namen im Pralinechat abhängen. Wenn es um Sex ging, war das Internet schon immer am schnellsten. Dieses böse, böse Internet. Was wir da gemacht haben? Keine Ahnung mehr. Wenn wir nicht gerade irgendwelche Jahresberichte mit 3-D Grafiken drin erstellten, dann hingen wir halt da rum. In diesem Internet.

Weiter geht die ganze Geschichte dann natürlich hier.

Sicherlich, ich kann die Bedenken in Sachen Datenschutz teilen. Sicherlich, ich verstehe auch die Angst einiger Leute, dort „enttarnt“ zu werden. Persönlich finde ich es aber seltsam, dass die Angst enttarnt zu werden erst jetzt mit dem Buttonkrieg so massiv wurde. Oder so deutlich. Diese Gefahr war schon immer da. Wer solche Angst hat, entdeckt zu werden, der sollte einfach nichts im Internet veröffentlichen. Zuletzt ist es meine ganz persönliche Meinung, das ich solches Verhalten auch etwas feige finde. Wer schon dahergeht und große Debatten führt, wer dahergeht und Texte ins Internet stellt, der sollte zumindest dazu stehen. Finde ich.

Anscheinend unterscheide ich mich sehr von den anderen Usern: Als angeblich einzige schreibe ich bewusst Texte für eine Öffentlichkeit. Das, so kommt es rüber, finden viele dort bei jetzt.de, überhaupt nicht gut. Viel Schelte bekomme ich aus diesem Grund. Egozentrisch sei ich und aufmerksamkeitshaschend. Zumindest mache ich mir nichts vor. Ich mache mir nicht vor, ich veröffentliche etwas „nur für mich“ im Internet. Wenn man etwas veröffentlicht, dann will man immer wissen was damit passiert. Es führt den Sinn des „Veröffentlichens“ ad absurdum, wenn man nicht möchte, das es nicht gelesen, entdeckt oder was auch immer wird.

Für mich, als Autorin ist es sicherlich das normalste auf der Welt, Texte zu veröffentlichen. Aber andere sehen es als ganz schlimme Sache. Blöd finden sie es. Meine Texte total doof. Da bleibt mir als letztes zu sagen: Das hier ist das Internet. Jeder ruft eine Seite freiwillig auf. Wer meine Texte, meinen Stil und meine Meinung nicht mag, der sollte einfach nicht hinklicken.

Das ist eine ganz einfach Sache.

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15 Kommentare zu “Massenpanik. Nach langer Pause mal wieder ein Text. Thema: Datenschutz und böses Internet. Der Teufel in blau. Facebook.

  1. „Jetzt bekomm ich sicher dick Haue von den Kindern dort bei jetzt.de weil ich einfach von diesem Blog im freien Internet in den in sich geschlossenen Raum jetzt.de verlinke. Die Debatten dort haben für mich eines gezeigt: Man wiegt sich dort in der feinen Illusion im Internet könnte man wahrhaft persönliche und intime Geschichten veröffentlichen und dabei zu 100% immer anonym bleiben. Ich weiß nach zehn Jahren bloggen und der Arbeit mit und im Internet: Das ist nur schwer möglich. “

    vom wiederholen wird der mist nicht wahrer. haettest du die debatten verfolgt anstatt deine profilneurose zu pflegen waere dir das auch klar.

    das du deine rumrotzerei zum stil stilisierst ist ziemlich peinlich. die haltung des „alle sind gegen mich“ und „ich habe die wahrheit gepachtet“ ueberwinden die meisten menschen im uebrigen mit dem ende der pubertaet.

    • Welcher Mist? Das man im Internet nichts veröffentlichen sollte wenn man nicht möchte, dass es jemand findet oder das man herausfindet wer es war? Das ist leider
      eine Tatsache. Das Internet war erst für Kriegsführung gedacht und dann für die Öffentlichkeit. Also sollte man da nix reinschreiben wenn man Angst hat, entdeckt zu werden.

      Ich finde es schön, das ich immer direkt eine Profilneurose habe. Glückwunsch.

      Ja und ich rotze gerne rum. Und wenn Du das peinlich findest: Bitte. Es hat Dich niemand gezwungen, meine Texte zu lesen.

      • wtf!

        „Welcher Mist? Das man im Internet nichts veröffentlichen sollte wenn man nicht möchte, dass es jemand findet oder das man herausfindet wer es war? Das ist leider
        eine Tatsache. “

        danke fuer dies info. wie bereits geschrieben: haettest du die diskussion verfolgt wuesstest du, dass es darum nicht ging. da es aber ja anscheinend so unendlich leicht ist jemanden im netz ausfindig zu machen: wer bin ich?

        „Das Internet war erst für Kriegsführung gedacht und dann für die Öffentlichkeit. Also sollte man da nix reinschreiben wenn man Angst hat, entdeckt zu werden.“

        sagt dir der terminus „non sequitur“ eventuell irgendetwas?

        erlautere mir doch bitte mal den logischen zusammenhang deiner obigen aussage.

  2. @ Constanze

    Ich finde es erstaunlich, dass du Rose einerseits offensichtlich echt scheiße findest, andererseits aber auch ebenso jeden ihrer virtuellen Schritte verfolgst.

    Da stellt sich für mich die Frage:

    Stehst du beim Sex auch auf Natursekt oder nur Kaviar? Oder ist die Anziehungskraft selbstdefinierter Scheiße darauf zurückzuführen, dass du eine kleine Schmeißfliege bist, die sinnlos auf den Tasten landet.

    Letzters würde zumindest die Frage der sinnlosen Kommentare erklären

    • suess! ist das dein zweitaccount rose?

      jeden schritt verfolgen: auf den text wurde von einem anderen text aus (das internet soll leben) verlinkt und so bin ich hier gelandet. und da rose ja unbedingt eine antwort von den kindern aus dem kosmos wollte fand ich es nur fair zu reagieren. stell dir doch nur mal vor niemand wuerde hier kommentieren. das wuerde rose sicher in eine schwere identitaetskrise stuerzen.

      • Ich brauche wohl auf meinem Blog keinen Zweitaccount. Wie war das noch? I don’t hide. You do.

  3. huch, jetzt bin ich auch noch rose? naja da gibt es schlimmeres.

    ich glaube nicht, dass rose darunter leiden würde, wenn kommentare wie die deinigen hier fehlen würden.

    ich genauso wenig. ich hab in meinem leben schon so viel mist gelesen, da ist eine pause davon mal ganz erfrischend.

    also nur wegen rose, musst du sicherlich nicht dein buchstabenauskotzen fortsetzen.

    aber bei dir läuft es wohl nach dem neubauten songtitel: fütter mein ego.

    also nutze das netz, verbreite deine kunde und guten hunger an dein ego

  4. @ michael:
    vorsicht, wenn man hier pro-rose postet wird man von constanze ganz schnell einer unfreiwilligen geschlechtsumwandlung und namensänderung unterzogen

  5. Ach Rose, keiner hat behauptet, dass durch den Button die Profile für alle sichtbar verbunden werden. Das wurde Dir in der Diskussion zwar schon zig mal erklärt aber du bist anscheinend gegen sämtliche Argumente resistent. Der Punkt ist doch der, dass der iframe coockies setzt und so über das Surfverhalten eine Identifikation der User nicht mehr sehr schwer ist. Und da facebook für seine Datensammelwut bekannt ist, diese daten kommerziell nützen möchte und auch dafür bekannt ist, es mit dem Datenschutz nicht so genau zu nehmen, ist doch ein wenig Wachsamkeit und Vorsicht unbedingt angebracht.

    Es kann also durchaus möglich sein, ein kompetenter Internet und facebook Benutzer zu sein und gleichzeitig gegen die Vernetzung und Speicherung sämtlicher persönlicher Daten durch die Datenbanken von facebook zu sein.

    • Oh ja, die fürchterlich gefährlichen targeted adds. ich vergaß. das könnte euch ja euer leben, euren job und alle kosten, wenn man weiß wo ihr rumsurft. ja, ja, hatte ich vergessen.

  6. Ich lach mich total schlapp. Da stellen sich ein paar Leute an, weil sie sich und ihr blödes Surfverhalten für so fürchterlich entscheidend halten.

    Meine Fresse. Natürlich kann man die Datensammelwut von Facebook skeptisch sehen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das bei jetzt.de (so wie ich das von außen einschätzen kann) einige schon einen leichten Hau haben.

    Facebook wird nicht rausbekommen wo ihr wohnt. Das ist wirklich schrecklich albern alles.

    Im Internet rumhängen, Meinungen rausposauenen aber bitte, bitte, bitte nicht rausbekommen wo ich so rumsurfe. Das ist ja voll die Frechheit.

    Der Button, von dem hier andauernd die Rede ist, ist niemandes Untergang. Wäre er nicht gewesen. Die paar kryptischen Daten die an Facebook gegangen wären hätten Euch nichts getan. Außer so ein paar dumme, auf Euch direkt zugeschnitte Adds.

    Wenn es überhaupt funktioniert hätte.

    Aber wie man von „außen“ mitlesen kann, haben einige bei Euch sehr große Angst davor, das der Chef oder Verwandte oder Leute, die weder Freund noch Bekannte sind, NICHT wissen sollen, was man in der Freizeit (oder während der Arbeitzeit) so treibt.

    Als wenn sich einer die Mühe machen würde, rauszubekommen wer so einen dämlichen Text geschrieben hat. Das ist doch wirklich albern.

    Ihr wettert hier gegen eine Person, die seit über zehn Jahren als Autorin schreibt. Offen. Unter ihrem Realen Namen. Und ihr benutzt alle Euren ach so Anonymen Mantel. Wisst ihr was das ist? Feige. Feige und albern.

    Man mag Roses Meinung nicht teilen, aber was ihr macht ist Bashing gegen eine Person. Rose hat lediglich gegen eine nicht zu benennen Gruppe „gewettert“.

    Ihr identifiziert Euch alle selber als die „überstudieten Spinner“. Anscheinden fühlt Ihr Euch ja alle mehr als angesprochen.

    Es ist schade, dass in so einem Forum wie jetzt.de so seltsame Leute am Werk sind. Sie schreiben alle andauernd davon, dass „Rose“ den anderen bitte deren Meinung „lässt“. Im Gegenzug soll Rose aber ihre Meinung bitte daheim lassen.

    Das ist mehr als absurd. Aber das merkt die Gruppe von Leuten ja dort nicht.

    Außerdem bleibt am Ende zu sagen: Dort tobt sich ein Haufen von Leuten gerade aus, die echt nicht viel zu tun haben. Das Roses Texte sie so sehr aufregen zeigt am Ende nur eines: Roses polemischer Stil führt zu bissigkeit.

    Das finde ich sehr, sehr amüsant.

    Dabei hat sie nur Recht:

    Wer persönliches von sich nicht im Internet haben will, oder Angst hat das diese Informationen in falsche Hände gerät, sollte nicht veröffentlich. Egal ob anonym oder so.

  7. mein grund nicht bei facebook zu sein: angst vor verlust der anonymität. aber nicht verlust meiner eigenen „anonymität“ – im gegenteil – die anderen werden mir zuviel! ich will nicht so viel über meine umwelt wissen! mir reicht es damals vor jahren mit nem menschen ab und an besoffen gewesen zu sein. war schön. will ich jetzt denn tatsächlich alles über den erfahren? welche politische meinung hat der? steht der jez auf männer? will er ein kaninchen als haustier oder doch lieber ein meerschweinchen? statusmeldungen ala „spaghetti essen“ berauben mich meiner gehirnaktivitäten. da rücken einem leute mit persönlichen infos auf die pelle von denen man vll gerade mal den vornamen kennt, wenn überhaupt so viel..
    davon abgesehen – auch wenn sie es nicht mögen, lesen tun die leute es trotzdem. und manchmal zählt das mehr als die tatsächliche popularität…

  8. Wie kann so ein Thema so eine Disussion auslösen ?
    Herlichen Glückwunsch, Rose, Du hast Ahnung von Marketing.
    Jetzt ist es bewiesen.
    Ich würde gerne mal (wieder) etwas über wichtige Dinge lesen. Und wie ich die jetzt.de-Kolumne verstanden habe, war auch ein Sinn, eben jene ständigen „übers Internet-Aufreger“ ein wenig zu entblößen. Was gelungen ist.
    Aber nun wieder zum Ernst des Lebens … oder ist das der Internet-Community zu langweilig ?

    • Japp, ab jetzt sind wir zurück mit dem Ernst des Lebens. Neues gibt es wieder morgen oder Montag.

      Liebe Grüße

      Rose

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