Wahnsinn. Gesellschaft, reiß Dich jetzt doch bitte mal am Riemen. Ist bald Weihnachten. Also drück mal einer die Bonustaste.

Momentan reitet der Wahnsinn wieder gratis über die Standstreifen der Republik. Ein Auszug der Erlebnisse der letzten Tage. Alle irgendwie gemeinsam vereint im Topic „Arbeit, Arbeit, Arbeit“. Übrigens: I am in love with Anglizismen. Und that Liebe will never die.


Verzweiflungsanfälle und Tangoattentate im Gehirn

Ich habe in den letzten Tagen zwei seltsame Telefonate geführt. Einmal eines, mit einer Dame von einer Firma, die Weihnachtsbaumschmuck macht. Dann noch ein weiteres. Aber nun eins nach dem anderen.

Anfangsgalopp: Ich hatte vor ca. 14 Tagen einen Verzweiflungsanfall und habe Bewerbungen auf „Jobs“ geschrieben. Einfach nur Jobs. So einen Anfall habe ich alle paar Wochen. Das ist wie ein schlimmer Husten, der heimlich durch die Küchentür wieder reinkommt und einen lahm legt.

Natürlich sollte ich endlich mal auf den Trichter kommen, mich nicht unterm Wert zu verkaufen. Natürlich geht es hier nicht darum, Arbeit zu bekommen um auf jeden Fall Arbeit zu haben. Aber die Gesellschaft liegt mir im Nacken.

Öffentlichkeit, ich küss Dir die Hand. Wer in der ersten Reihe steht muss Prügel aushalten.

Als das Interview in der SZ mit uns beiden erschienen war, bekamen wir tolle Tipps. Wir sollten uns nicht so anstellen. „Geht Kellnern!“. In über hundertfünfzig Kommentaren machte man sich Sorgen um unserer Stellung in der Gesellschaft und dichtete uns ein größeres Problem an, als wir haben. Der Blog ist nämlich an allem Schuld. Tatää und Deinhardtsolotusch. Trommelwirbel. Nur der Blog. Wer will denn schon Leute mit eigener Meinung anstellen. Niemand. Gar keiner. Schreibt es an jede Wand. Eigene Meinung ist total out of order. Aus der Mode. Kann man in die Tonne kloppen. Und wie hässlich wir wären. So hässliche Leute will halt eh keiner. Netzkultur am Rand des guten Geschmacks. Widerlich. Aber so ist es halt. Stellt man sich in die erste Reihe, muss man auch einstecken.

Für mich persönlich spielt die Verwirklichung meiner Träume und Ideale, die gekoppelt sind an meine Werte und meine Moral, schon eine große Rolle. Auch wenn ich Spaß immer sage: Ich gehe auch zur Waffenlobby – Das ist natürlich Quatsch. Ich habe meine Talente und ich habe meine Stärken. Und ich bin mir sicher, dass ich einen Arbeitsplatz finden werde, an dem ich meine Stärken einsetzen kann.

Panikattacken gratis. Aber nicht per Post. Sondern von ganz innen heraus.

Aus jüngster Panik dann also Bewerbungen auf  „Jobs“. Das ist eine Panikattacke per excellence wenn man sich auf Weihnachstmärkten, als Kindermädchen und so weiter bewirbt. Da geht nix mehr. Das Gehirn tanzt Tango auf Fast Forward. Man steht vor einer schwarzen Wand, ein Bein ist schon drin verschwunden.

Für einen Moment denkt man: Es wird alles viel Schlimmer als jemals geglaubt.

Verrückte Welt!

Jetzt zu den Anrufen. Der eine Anruf war von eben jener Weihnachtsschmuckfirma. Es war ein wirres Gespräch. Das ging ungefähr so:

„Wann könnten Sie denn?“

„Oh, ich bin da immer recht flexibel! Vormittags, Nachmittags, ist mir egal. Je nachdem wie es passt!“.

„Das geht bei uns aber nicht, wissen Sie, wir teilen immer fest nach Schichten ein, dass heißt, entweder Sie machen immer nur Vor- oder Nachmittags“.

Ich war verwirrt, ich hatte doch gesagt: Ich kann immer, egal wann. Dann versuchte ich zu sagen „Ja, dann fixen wir das halt, je nachdem wie der Bedarf ist, ist mir egal ob Vor-oder Nachmittags“.

„Ja, dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen, ich melde mich noch einmal wenn wir wissen, wie die anderen arbeiten werden!“.

Ich weiß bis jetzt nicht was ich da nicht verstanden habe. Ich habe eigentlich das gesagt, was angeblich vom deutschen Arbeitnehmer noch des Nachts im Schlafe verlangt wird: Absolute Flexibilität. Verrückt. „Ich kann immer“ – „Ja, aber so bitte nicht!“.

History Repeating und Schnappatmung. Bitte legen sie nicht auf – Mach ich aber.

Ein weiteres Gespräch folgte just einen Tag später. Es ist egal um was es ging, es ist egal wer anrief. Aber man fragte mich allen Ernstes, warum ich im Jahre 1990 von Gymnasium auf die Realschule gewechselt sei. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Hallo, Welt, alles in Ordnung? Drehen jetzt alle so richtig durch? Ich war so perplex, ich konnte auf die Frage gar nicht antworten und habe stattdessen nur gesagt, das geht mir jetzt aber echt ein Stück zu weit. Ich sei damals zehn Jahr alt gewesen. „Ja, aber sie müssen doch wissen warum sie das getan haben“.

Liebe Personaler, ich war damals 10 Jahre alt. Ich war ein Kind. Ich habe an eine gute Welt geglaubt. Ich habe nicht gewusst, dass wenn ich 30 bin, mir ein Strick daraus gedreht wird. Das ist doch total verrückt.

Ich würde mich gerne mal einfach so mit ein paar Personalern an den Tisch setzen. Was die so denken. Wo deren Wertesystem geboren wurde. Wie die eigentlich einschätzen was wie wertvoll ist. Das Leben an sich ist schon so voller Erfahrungen, da lernt man so viel, aber ich habe das Gefühl das nun auch noch an ganz anderer Stelle entschieden werden soll, wessen gelebtes besser oder schlechter ist. Ich krieg die Tür nicht zu. Durchzug auf allen Kanälen.

Der Deutsche Arbeitsmarkt vollzieht gerade eine groteske Posse. Ich weiß überhaupt nicht mehr was ich dazu sagen soll. Toll sind übrigens auch die Absagen die ich jetzt bekomme. Absagen auf Bewerbungen aus dem ähm, März. „Hallo, aufgrund einer Vielzahl von Bewerbern konnten wir die ihre nicht berücksichtigen“. Das fällt denen jetzt auf. Die Weihnachtsdeko ist schon an die Fassaden dieser Republik genagelt. Was für eine lange Leitung.

Menschlichkeit scheint eine aussterbende Tugend zu sein. Rettet die Menschlichkeit. Lasst uns eine Lichterkette vom Bodensee bis Hamburg und zurück organisieren. Für much more Menschlichkeit. Everywhere.

Ich stehe immer noch dazu: Hinter jeder Bewerbung steckt ein Mensch. Hinter jedem Lebenslauf ein Leben. Das für sich an Wertigkeit besitzt. Und es muss endlich aufhören, dass irgendwelche frisch von der Uni gefallene BWLer im Personalwesen die Leben von anderen Menschen schlecht machen. Menschen, die drei, vier oder weiß Gott wieviel Jahre mehr Lebens- und Berufserfahrung haben. Das hat alles einen Schein von Affigkeit. Und ich stehe hier zu meiner Meinung. Ich lass mir die nicht austreiben. Ich stehe zur mir, meinen Werten. Ich bin für mehr Anstand anstatt Hochnäsigkeit und Arroganz gegenüber der gelebten Leben der anderen.

Es geht hier nicht nur um mich. Ich möchte mich für all‘ die Menschen aufregen, die Bewerbung um Bewerbung schreiben, die von Gespräch von zu Gespräch wandern und alle werden behandelt wie eine Ware mit Strichcode. Dabei hat jeder seine Geschichte. Egal wie, sie ist etwas Wert. Respekt.

Behandelt jeden Bewerber wie einen Menschen. Respektiert deren Leben und Erfahrungen.

Wo ich gerade mal wieder dabei bin: Und schafft endlich die Bewerbungsfotos ab.  Ist sowieso alles nur ein Foxtrott der Diskriminierung der da stattfindet. Sicherlich nicht überall. Aber oft. Aber es geht ja auch in anderen Ländern total ohne. Überhaupt, schaut man sich Bewerbungsverfahren in den Nachbarländern an, klappt man hinten über.

Und: Ich glaube daran, dass es faire und mutige Arbeitgeber gibt, die Menschen mit eigener Meinung und Erfahrungen gerne im Team haben. Ich werde einen solchen finden. Und wenn ich bis zum Sankt Nimmerleinstag suche.

Ich sag es Euch: Fairness ist das Gebot der Stunde.  Respekt ist das Salz in der Suppe. Menschlichkeit ist eine Tugend. Schluß mit der Verrohnung und diesem Diskriminierungskurs und dem runtergemache von Leben.

Es geht hier um Menschen.

Nicht Maschinen.

©Rose

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21 Kommentare zu “Wahnsinn. Gesellschaft, reiß Dich jetzt doch bitte mal am Riemen. Ist bald Weihnachten. Also drück mal einer die Bonustaste.

  1. Ich unterschreibe ebenfalls :-). Übrigens wurde mir letztens in einem Vorstellungsgespräch für ein Teilzeit-Praktikum (!) auch eine Reihe dubioser Fragen gestellt wie „Weiß ihre jetztige Chefin, dass Sie sich hier bewerben?“ (ja, wußte sie…) oder „Was sagen Sie zu Ihrer Magisterarbeit, zu der Note?“. Geil fand ich auch „Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?“ (Ich bin bereits seit einem 3/4 Jahr mit der Uni fertig). Fand ich alles überflüssig, wenn es um ein befristetetes Teilzeit-Praktikum geht.
    Die Regelung mit der Bezahlung war auch „super“: 100€ pro 40 abgeleisten Stunden – monatliche Auszahlung = „möglich“ (d.h. die wollten mich erst nach 3 Monaten bezahlen und dann weder mit Festgehalt noch mit korrektem Stundenlohn).

  2. Nein, ich meinte, dass auf meine Nachfrage hin dann doch eine monatliche Auszahlung möglich gewesen sei. Die wollten eigentlich wohl erst zum Ende des Praktikums die Bezahlung machen.
    Ich hatte auch eigentlich nicht vor, noch ein Praktikum zu machen, aber da mir kurz zuvor mein anderes Teilzeit-Praktikum von der PR-Agentur vorzeitig gekündigt worden war (weil sie sich wohl organisatorisch nicht mit einer Teilzeit-Praktikantin weiterhin „belasten“ wollten – whatever!). Tja, da hatte ich halt noch freie Zeit und hätte dies gerne noch als Erfahrung mitgenommen. Aber habe eh eine Absage bekommen, weil ich wohl beim „Verhör“ (Vorstellungsgespräch) durchgefallen bin.

    • ach so, na dennoch, besser macht’s die sache nicht. hättest du da angefangen???
      wie ist das eigentlich mit dieser „teilzeit-geschichte“. du arbeitest noch woanders und bewirbst dich, damit du dann da aufhören kannst? stimmt das so? irgendwoher muss ja geld kommen, nicht?

  3. Ich hätte wahrscheinlich schon da angefangen. Einfach um doch ein bißchen mehr Kohle zu haben und um es für den Lebenslauf zu haben.
    Ich arbeite „hauptberuflich“ noch ca. 15-20 Stunden die Woche, allerdings eher so als Sekretärin. Da es auch nicht eine Branche ist, in der ich eigentlich arbeiten möchte, bewerbe ich mich halt weiter, damit ich dann da aufhören kann, weil es auch keine großen Aufstiegschancen gibt. Aber bis dahin werde ich schon da weiter arbeiten, damit ich Geld habe – richtig. Sollte ich aber bis Ende des Jahres kein Volo gefunden haben, werde ich wohl doch erstmal für ein Jahr in Vollzeit auf dieser Stelle arbeiten, das bringt zumindest finanzielle Sicherheit. Bei der heutigen Situation kann man nicht ewig seinem Traumberuf hinterher rennen.

  4. „Liebe Personaler, ich war damals 10 Jahre alt. Ich war ein Kind. Ich habe an eine gute Welt geglaubt. Ich habe nicht gewusst, dass wenn ich 30 bin, mir ein Strick daraus gedreht wird. Das ist doch total verrückt.“

    Dazu eine Frage: Wie nackich machst du dich in deiner Bewerbung bzw. warum weiß der Personaler das? Ist doch völlig unnötig die Schullaufbahn mit einzubauen – meiner Meinung nach. Ich persönlich starte ab Abitur (und der Angabe zum Zivi) – mehr hat echt nicht zu interessieren. Die Gründe und Folgen sieht man ja.

    „Toll sind übrigens auch die Absagen die ich jetzt bekomme. Absagen auf Bewerbungen aus dem ähm, März.“

    dito, allerdings kommen sie bei mir nur zurück, nach Aufforderung/Nachfrage. Nach amüsanten Telefonaten und Schirftverkehr erhalte ich nun nach und nach meine Mappen inklu Foto zurück. Hab ja auch nicht Geld wie Heu und so Fotos und Mappen kosten auch. Traurig, dass man darauf aufmerksam machen muss.

    Ansonsten: Guter Text, der (mir) manchmal etwas zu appellierenden Pathos trägt (der Schluss) 😉
    Trotzdem muss ich im Großen und Ganzen mal wieder Kopf nickend zustimmen 🙂

    • Ich habe meine Schule mit drin, nicht die Grundschule, aber die weiterführenden. Da ich den Wechsel damals gemacht habe, steht der halt drin. Bisher war das auch nie ein Problem. Neulich wurde mir noch gesagt, dass muss mit rein. Aber gerade erfahre ich: Ist doch alles anders und warte mal ab, was mir mein Coaching bringt. Vielleicht nehme ich es dann raus.

      Das war mal wieder etwas Neues. Der neueste bekloppte Knüller in Sachen Bewerbungen. Und daher hielt ich diese Episode für erzählenswert. Nur um mal zu zeigen, wie bekloppt gerade alles nicht.

      Und: Ich mache nur Online Bewerbungen um Geld zu sparen, ich verschicke selten eine Mappe, ich habe ja keinen Dukatenesel im Keller einquartiert.

      Und ich mag Pathos. Bin ich mit verheiratet. Und es ist doch so, es geht immer um Menschen bei Bewerbungen. Ich finde, das sollte man beachten. Das beziehe ich nicht einmal nur auf mich. Ich denke, ich spreche da für viele und das auch in vielen Bereichen. Nicht nur in der PR-Branche. Einfach genrell wird vor allem in Deutschland mit Bewerbern sehr unmenschlich umgegangen. Siehe Abschnitt mit den Bewerbungsfotots. Oder vergleiche mal eine einfache Bewerbung in GB. Da ruft man an. Und quatscht etwas.

      Die Deutschen sind so Nachweis und Zeugnis verliebt. Nirgendswo anders wird soviel Wert auf Zeugnisse gelegt, auf Nachweise. Es geht doch darum was jemand kann und was jemand will.

      Wie gesagt. Langes Thema. Kann ich mich immer wieder drüber aufregen und das nicht erst seit gestern.

      Ich kann nur sagen: Ich habe noch nie in den Jahren seitdem ich angefangen habe zu arbeiten, solche Schwierigkeiten gehabt, wieder einen Job zu finden. Und das war 1998. Und ich habe immer wieder was gefunden. Nur jetzt nicht mehr. Und das sogar noch nach einer Weiterbildung. Das ist doch meschugge!

      Die Situation ist erst seit kurzem so. Das macht mich halt stutzig. Was ist da bloß zwischendrin passiert?

      Ich sag der Numme den Kampf an. Pathos hin oder her.

      Rose

  5. ok, so viel zum Pathos – dein Standpunkt ist verständlich rübergekommen 😉
    Und dass Menschen hinter den Bewerbungen stehen, sehen die wenigsten, wenn es denn überhaupt interessiert.

    Dass sich der Markt so verändert hat, liegt zu einem (kleineren) Teil an der Crisis (whoaaa), zum anderen wohl einfach an der Gesellschaft. 90er = sozial, das neue Jahrtausend = FDP (meine Meinung und überspitzt gesagt).

    Und ich versuche auch nur Online Bewerbungen rauszuschicken, ist allerdings schon mehrfach nicht erwünscht gewesen, so dass der Papierweg sein musste :-/

  6. Danke. Auch wegen so Schnullifax wie Fotos oder Fragen über die Schulzeit und überhaupt Arbeiten ohne Geld bleib ich im Ausland.

    Mich hat mal einer in einem Vorstellungsgespräch nach Fremdsprachen gefragt. Habe ich alles aufgezählt und die Reaktion war, Russisch ist aber unnütz. Tja, hab ich als Achtjährige in der Schule angefangen. Kann ich auch nicht mehr sagen warum, außer dass der Staat in dem das damals war nicht so viel Auswahl anbot.

  7. Ich muss R. auch zustimmen, das war ein sehr guter Text/Post!
    Ich bewerbe mich übrigens auch hauptsächlich online aus Kostengründen, wobei ich die gute alte Bewerbungsmappe eigentlich viel „hübscher“ finde, die macht halt mehr her, finde ich. Aber naja, bin ja auch nicht Krösus.

    @R.: Total scheiße, wenn man da echt hinterher telefonieren/mailen muss. Hab ich auch schon hinter mir, in letzter Zeit war es aber ausnahmsweise nicht mehr nötig.

  8. Es geht noch besser: nicht nur als zehnjährige sollte man sich über seine karriere im klaren sein, auch als leiche muss man leistung bringen:

    „Sechs Menschen haben sich bereit erklärt, ihren Körper nach dem Tod dem Institut für Plastination zur Verfügung zu stellen. Als Gründe hätten die Körperspender unter anderem angegeben, auch nach dem Tod noch nützlich sein zu wollen.“

    (www.ksta.de)

  9. Ich finde jede Bewerbung verdient Beachtung, auch wenn das Profil nicht passt oder zwanzig Rechtschreibfehler drin sind. Ich habe etliche Bewerbungen geschrieben – online und per Post – und hab nur von den wenigsten überhaupt eine Antwort bekommen. Ist es zu viel verlangt, es reicht doch schon ein kurzer Anruf oder eine kurze Email zurück. Sorry, es hat nicht geklappt oder die Stelle ist schon besetzt. Diese Stille ist nicht auszuhalten. Hat die Firma die Bewerbung überhaupt bekommen, war die Email-Adresse richtig. Dann nochmal nachgefragt, was ist denn jetzt. Ja, wir melden uns bald und aus bald wird dann nie und jeder weitere Anruf wird ignoriert und jede weitere Email wird missachtet. Und irgendwann denkt man sich, bei der Firma will ich eh nicht arbeiten und so vergeht die Zeit und man schreibt sich die Finger wund mit Bewerbungen und das Selbstwertgefühl leidet und man beginnt zu zweifeln an sich selbst. Bis man sich dann wieder zusammenreißt und sagt, irgendwie muss es ja weitergehen und man fängt wieder an Bewerbungen zu schreiben und man hofft. Vielleicht klappt es ja doch irgendwann.

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