Ah. Wählen gewesen.

War heute gegen zwölf Uhr wählen. Der Küster der Kirche gegenüber war noch nicht, erklärte er den Nachbarn. Erst die Arbeit, dann die Wahl. In der Turnhalle der Hauptschule wurden die Kreuze gemacht. Ein Kölscher Herr murmelte „Pro Sieben,  dass die hier überhaupt kandidieren!“. Er meinte die verhasste Pro Köln Nummer. Vor mir drei sehr alte Damen und Herren, denen mit Engelsgeduld wer heute wie und warum gewählt werden kann. Drei Kreuze, ja jeder bitte drei Kreuze aber bitte nur einen pro Schein. Es ging ganz schnell, die Wahlhelferin grinste mich an und sagte „Du darfst jetzt wählen“ und ich dachte ganz kurz „Yes, weekend“ und machte meine drei Kreuze.

Nun Hochrechnungen mit Bier und selbstgemachten Ravioli. So viel Wahl auf einmal. Wir werden sehen. Aber Demokratie ist schon was tolles. Selbst der Taxifahrer war ganz aufgeregt. „Heute ist Wahl!“, sagt er. „Wir waren schon da“, sagen wir. „Toll“, sagt er und grinst und fragt sich jedoch direkt danach, warum die SPD so im Keller hängt. Beschauliche Taxifahrt mit Hintergrundgespräch.

Nun die Hochrechnungen. Kleine Generalprobe quasi. Jeder der nicht wählen, geht, sollte eine Watschn bekommen. Wahlrecht kriegt man nicht geschenkt und nicht hingehen ist schon sehr oll. „Ich war noch nicht wählen“. Ich krieg die Krise. Alle ab, wählen.

Los, noch 20 Minuten!

©Rose

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