Lichtblick.

Wie soll man es nennen? Ich habe ein Engagement. Aber quasi nur saisonal. Für drei Monate werde ich für einen großen Kulturevent die PR machen. Nicht gerade viel Geld, aber endlich keine Soziale Kastration mehr. Endlich wieder unter Menschen. Endlich wieder der Passion Raum geben. Ich freue mich sehr. Natürlich geht die Arbeitssuche für einen festen Job weiter. Aber ich bin so froh, eine Aufgabe gefunden zu haben.

Natürlich macht das Amt nur dicht. Ich liege zwar mit dem Gehalt im unteren Bereich und hätte theoretisch das Recht aufzustocken, aber die Steine die mir direkt in den Weg gelegt werden, weil ich ARBEITEN möchte sind der absolute Hammer. Laut ARGE geht das alles so nicht, weil es eben nur ein Projektjob ist. Das zählt bei denen nicht. In keine Richtung.

Nun habe ich versucht, herauszufinden, wie man sich von der ARGE „abmeldet“. Der nächste Hammer ist: Man kann sich gar nicht so einfach abmelden. Geht man zu ARGE und verzichtet auf den Bedarf, stellen die in Frage warum man denn plötzlich nicht mehr Bedarf hat und checken rückwirkend die Bezugsräume.

Nun muss ich mir also am Donnerstag eine Runde warten auf Rat bei der Sozialberatung der Domstadt antun. Ich kann nicht einfach so sagen „So liebe ARGE, ich scheiß jetzt auf Euch, ich zieh das Ding jetzt alleine durch, auch wenn ich da nur XXX Euro verdiene“. Aufstocken – da ginge es um 90 Euro, auf die würde ich ja sogar verzichten, aber der große Kampf in Sachen Krankenversicherung kommt ja dann noch auf einen zu. Wer versichert wen? Wer zahlt was?

Jetzt also Geklüngel mit dem Amt weil ich einfach arbeiten will. Arbeiten. Einfach was zu tun haben, nicht mehr den ganzen Tag Sommerferien spielen. Wurde jetzt in der 14. Woche auch etwas anstrengend.  Ab September geht es los, bis Dezember. Ab dann steh ich dann entweder wieder beim Amt und muss hoffen, dass man mir dann wieder hilft. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich will doch gar nicht auf die angewiesen sein. Ich will doch mein Ding machen.

Hoffentlich bringt der Projektjob die entsprechenden Chancen und Möglichkeiten. Es wurde sogar schon über ein Volontariat gesprochen. Aber erstmal die PR für jenen Kulturevent. Die ARGE möchte im übrigen auch nicht verstehen, dass für diesen Event, der nur einmal im Jahr an einem Tag stattfindet, keine feste Einstellungen gemacht werden. Das geht bei denen gar nicht. Das gibt es ja angeblich nicht. Die ARGE lebt in einem Urzeitland. Das ist ganz, ganz, ganz schlimm. Fördern und fordern sollen die. Die machen aber gar nichts. Jetzt habe ich ne Chance was zu machen und die sagen „Nö“.

Ich sage denen: Ich lasse mir doch von Euch jetzt nicht verbieten zu arbeiten. Das ist doch meschugge.

®Rose

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