Gesprächsballerei. Händeschütteln mit Frau Müller-Lüdenscheid

Montag hatte ich ein sehr nettes Gespräch in Di Da Düsseldorf. Mittwochs hatte ich eines in Bonn. Ich habe mich nämlich aus Spaß noch einmal auf eine Stelle beworben, wo ich schon einmal über eine Personalvermittlung war. Nun will mich eine weitere mal in echt sehen. Mal sehen, ob es wirklich, wirklich die gleiche Stelle ist.

Mittwoch war es dann soweit. Gespräch. Es ging zwar auch um die Stelle beim Handtelefonkonzern, aber nebenbei noch zwei andere. Schicki schick. Das eine Interne Kommunikation, das andere eine lovley Assistenz. Letzteres fänd ich auch gar nicht so schlecht. Die Zeit als Assistentin in der PR fand ich persönlich mit am Besten. Daher: Es bleibt spannend.

Die nächste Gesprächsrunde war dann heute. Heute hat sich aber nicht viel entschieden, daher gibt es Montag noch eine weitere Gesprächsrunde. Aber es ist ein aufregendes Projekt was mir zum Übergang ganz gut in den Kram passen würde.

Also  drei Gespräche diese Woche, ein Gespräch letzte Woche. Noch ein Gespräch nächsten Montag. Jodel. Mitten im Sommerloch doch was los. Es schult die Gesprächstaktik und es gibt wirklich Schlimmeres. Wenigstens was los. Man merkt doch, man ist nicht ganz hinten runter gefallen. Außerdem in Verhandlungen mit zwei anderen Projekten und das Projekt in Sachen Olivenbaum wächst und gedeiht. Für das Filmprojekt texten wir gerade die erste PR und überlegen die Strategie für die ganze Nummer.  Was und wie und wer und wann und wo. Wer hat nochmal gesagt, wir machen nix?

Die Sprache galoppiert über Blätter, am Ende stehen Geschichten da. Nun schraube ich also an einer Historie über Olivenölbauern in ähm Süditalien. Sommertime halt. Summertime.  And I was easy. Fish are jumping. Und Jerry Cotton ist high. Ach ja. Zur Not immer alte Otto Lieder tröten und die Schwermut macht sich zur Tür hinaus.

Sonst noch was? War heute bei meiner lovley Frau Müller-Lüdenscheid um „Urlaub“ zu beantragen. Ich will im August mal ne Woche lang nicht in der Domstadt sein. Das muss man ja laut Pflichten genehmigen lassen. Frau Müller-Lüdenscheid war super drauf und hat mir erklärt, dass es ihr Leid tut das sie nicht so viel machen kann. Anweisungen der Teamleiter,  bei der ARGE Köln steppt der Bär. Alle Budgets sind fast leer. What shells. Ich habe ihr gesagt, ooch, heute habe ich gute Laune,  da macht mir das nix. Ich habe mir gedacht, ich spar mir nen Feldzug gegen die Frau. Die macht ja auch nur ihre Arbeit. So lange sie mich nicht in irgendwelche sinnlosen „Maßnahmen“ knüppelt, ist alles okay. Urlaub hat sie mit den Worten „Um sie brauche ich mir keine Sorgen machen, wenn nur einer meiner dreihundert anderen Fälle die Hälfte der Bewerbunge, die sie im Monat pro Jahr schreiben würde…“

Sonst noch halt vier Zwischenbescheide von Arbeitgebern, dass ich in den Auswahlrunden bin. Das ist doch mal was Feines. Nach langer Phase voller Nix geht es doch in eine Richtung. Nämlich: Seit zwei Wochen keine Absagen mehr. Coolio.

Nun mal die Gespräche bis Ende der nächsten Woche abwarten. Vielleicht passiert ja was. Wer weiß. Und wenn jetzt einer Fehler findet, ist mir wurscht, ich bin benebelt von Teebaumöl mit dem ich akute Dinge behandeln muss. Mir ist schon ganz schlecht.

So, Alltagsreport zu Ende.

© Rose

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Ein Kommentar zu “Gesprächsballerei. Händeschütteln mit Frau Müller-Lüdenscheid

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