Wir wollen hier nicht nur unsere Erfahrungen veröffentlichen. Wir haben uns vorgenommen, dass wir auch andere an diesem Blogprojekt teilhaben lassen wollen.
Du hast schlechte Erfahrungen auf dem Bewerbermarkt gemacht?
Kuriose Gespräche?
Seltsamste Absagen?
Stellenanzeigen gefunden, die schon fast sittenwidrig sind ?
Bist als Praktikant in die bitterböse Kaffeefalle getappt?
Schlimme Erfahrungen mit der ARGE gemacht?
Schleppende Jobsuche mit der ARGE im Nacken überlebt?
Abgefahrenes Stellenangebot entdeckt, welches reif ist, für die Stellenparade?
Aber nicht nur die negativen Erfahrungen sollen hier Platz finden. Es gibt auch gute und tolle Arbeit. Das ist die Arbeit, die wir wollen. Wir veröffentlichen hier auch unserer Geschichten über unsere tollsten Jobs. Erzähl auch Du uns von Deinem Traumjob.
Wie hast Du ihn bekommen?
Was machst Du da jetzt?
Wie läuft es mit Dir und dem Team?
Wir freuen uns über Zuschriften jeglicher Art. Zusprüche. Vorschläge. Erfahrungsberichte. Fotos. Kuriose Absagen. Linkvorschläge. Und viel mehr. Wir wahren natürlich Eure Person – wir verpassen jedem, der uns eine Geschichte schickt, Erfahrungsberichte überlässt, einen schicken Decknamen. So: Don’t worry!
Rose und Simone
gesellschaftistkeintrost@web.de
Hi,
zum Thema Absagen… wie persönlich darf ein Arbeitgeber eine Absage schreiben ohne verklagt zu werden ?
zum Thema Bewerbungen…. wie viele vor Rechtschreibfehler strotzenden Bewerbungen muss ich noch lesen ?
Die Sache hat wie immer 2 Seiten
und die “bösen” Arbeitgeber sind nicht immer so böse
Gruß Elke
; )
Sehen wir genauso.
Die andere Seite interessiert uns sehr. Wir beschreiben hier ja auch positive Erfahrungen.
Ja, sicher ich haue auch Rechtschreibfehler in meine Bewerbungen. Bin Mensch und menschlich.
Es geht hier nicht um irgendwelche Rechtschreibfehler. Es geht um die Gesellschaft und ihre Ansprüche – auf beiden Seiten. Es werden entweder Fehler oder das passende Profil auf der jeweils anderen Seite gesucht.
Ich möchte Euch ein Buch empfehlen:
“Unter Linken” von Jan Fleischhauer.
Es beschreibt sicher etwas polemisierend aber auch klug und kenntnisreich warum die Situation ist, wie sie ist. Und das sie wenig mit “Rechtschreibnazis”, “BWL-Pennern” oder Mercedesfahrern zu tun hat. Ich respektiere die Wut und Frustration, die aus den Zeilen spricht und ich verstehe das Beängstigende eurer Situation. Von den Kommentaren in den Studentforen mal ganz zu schweigen, dort weidet man sich ganz gerne an der Not anderer. Allerdings habt ihr eben auch einen Beruf ergriffen, in dem offensichtlich ein Überangebot an Arbeitskräften herrscht, was auf die Preise und Arbeitsbedingungen drückt.
Ich wünsche Euch beiden dennoch Erfolg bei der Siche nach einem Arbeitsplatz und drücke Euch die Daumen!
…kein Buch hilft gegen Agenturaffen-Alpha-Männchen (gerne in Berlln), Anfang bis Mitte 40 und älter (pardon, muss deutlich werden), die denken, sich in Bewerbungsgesprächen daneben benehmen zu können und den Obergorilla zu machen, nur weil man ihnen beim Händedruck lächelnd in die Auge geguckt hat,
freundlich und ehrlich auftritt und Berlin zwar mag, aber deshalb lange nicht daraufzahlen möchte bei jedem Job und nicht vor Ehrfurcht zusammenbricht.
Das ist absolut evil knievel!
Und:
“Soviel Tagessatz wollen Sie? Müssen Sie Ihre Villa in Dahlem abbezahlen? Da haben wir aber bessere und billigere Leute, die alles können.”
(schön für Sie, das ist doch prima, findet man ja ganz selten, so gutes Personal!)
“Kommen Sie erstmal nach Berlin, für die Stadt alleine lohnt es sich schon!”
(pardon, wohne schon längst dort, Du Pappnase, hätteste meine Bewerbungsunterlagen mal durchgelesen…)
ICH BIN WÜTEND UND DREHE JETZT DURCH!
Das kann dir aber auch, wie mir, in anderen Städten passieren: Unvorbereitete Personaler. Sie verwechseln deine Heimatstatdt, sie denken du bist Texter, dabei bist du Grafiker – sie haben schlichtweg deinen Lebenslauf nicht gelesen. Ohne ins Schleimige abgleiten zu müssen: Freundlich bleiben, auf Mißverständnisse höflich aufmerksam machen, den Humor nicht verlieren, selbstsbewusst bleiben… Tja, es gehört auch ne Menge Empathie dazu, um ein Gespräch in die richtige Richtung zu lenken.
Aufregen und durchdrehen? Ja, aber erst zuhause
vielen dank für euer weblog. tut ja irgendwie gut, zu wissen, dass eine nicht alleine ist in ihrer hochqualifizierten verzweiflung
. auch wenn das allein noch lange nicht die butter auf die richtige seite vom knäckebrot finanziert.
ich bin rund 15 jährchen älter als ihr zwei beiden, bin geboren in köln, habe lange in berlin gelebt (und zeitweilig sogar für gutes geld gearbeitet) bis …. meine erfahrungen mit bewerbungen, absagen und dem apparat hartz4 sind auch mir den einen oder anderen text im weblog wert. ich verweise mal vorsichtig auf mein ‘Büro für besondere Maßnahmen’ , z.b. http://mojour.blogspot.com/2009/08/honorarspitzen.html
ich schreibe da allerdings auch über anderes, damit ich nicht vollends die gute laune verliere. aber seht selbst!
auf jeden fall wünsche ich den damen alles gute und dass die motivation für euer weblog bald eine andere sein möge
Da freuen wir uns sehr, wenn der Blog gefällt. Wir klicken uns gleich mal bei Dir rein. Beste Grüße!
neulich vor zwei wochen: ein ganz unglaubliches bewerbungsgespräch. im Büro für besondere Maßnahmen habe ich darüber berichtet: http://mojour.blogspot.com/2009/11/besondere-manahmen-vii-gehe-zuruck-auf.html
ich habe wirklich noch nie so deutlich gesagt bekommen, das ein FH-Abschluss nicht für eine bewerbung ausreichend ist,…Hammer!!!!
http://www.bundesbank.de/download/personal/stellenanzeigen/20091120_karrierestart.php
Steht in dem TExt mit der Überschrift: Ihre Bewerbung!!!
Netter Artikel über die treffend bezeichnete “Fast-da-Phase”
http://www.zeit.de/campus/2008/04/berufseinstieg-vorbereitung?page=all
Servus,

bin seit längerem mal wieder kritzeltechnisch bei euch unterwegs und gehe über den Status des Lesers hinaus
Hab euch auf meinem Blog mal verlinkt, weil ich eure Themen nach wie vor gut finde und euer “Wachstum” ja mitverfolgt habe
Grüße
PS: Hab meinen Blog hier nicht genannt, da ich ja keine Schleichwerbung machen möchte. Rege mich aber auch noch immer über die Geflogenheiten in der PR auf, allerdings nur im kleinen Rahmen ^^ – da bleibt mehr Zeit sich über viele andere Dinge auch aufzuregen *g*
Hallo, bin vollkommen unerfahren auf diesem Gebiet und weiß noch nicht einmal wohin ich einen Kommentar zum Artikel ” Einspruch!”in der heutigen, 01.07., Welt Kompakt schreiben kann.
Bitte helft mir.
Freue mich auf Eure Antwort
Barbara